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Nach Vorstoß in den Niederlanden

Frauen im Amateurfußball der Männer – wäre das auch in Deutschland eine Option?

Es ist ein absolutes Novum: In den Niederlanden dürfen ab der kommenden Saison Frauen auch in den A-Mannschaften der Männer im Amateurfußball auflaufen. Auch in der Region wird das Thema kontrovers diskutiert.

Etabliertes Bild: Im Kinderfußball spielen Mädchen schon seit einigen Jahren bei den Jungen mit. Bei den Aktiven nehmen die Niederlande nunmehr eine Vorreiterrolle ein. Foto: Norbert Schmidt/imago

Birgit Prinz hätte 2003 ein dickes Ausrufezeichen setzen können. Sie war gerade 26 Jahre alt, Weltfußballerin des Jahres, als sie ein Angebot des damaligen italienischen Erstligisten AC Perugia erhielt – bei den Männern. Doch Prinz hielt dem Frauen-Bundesligisten 1. FFC Frankfurt die Treue. Auch, weil die rechtliche Situation nicht geklärt war. Hätten der italienische und der internationale Fußballverband (Fifa) eine Frau im Männer-Profifußball überhaupt zugelassen?

In dieser Frage hat zuletzt der niederländische Fußballverband KNVB zumindest im Amateurbereich Fakten geschaffen. Ellen Fokkema heißt die junge Frau, die den Stein ins Rollen gebracht hat. Die heute 19-Jährige wollte ihren Heimatverein VA Foarut, ein Viertligist in Friesland, nicht verlassen und weiterhin bei den Männern spielen.

Im Sommer 2020 machte das eine Sondergenehmigung möglich, nun folgte eine offizielle Regeländerung: Ab der kommenden Saison dürfen Frauen dort offiziell in Männermannschaften mitspielen. Eine Änderung, die auch in Deutschland hohe Wellen geschlagen hat. Doch sehen Verantwortliche in der Region tatsächlich eine Möglichkeit, Spielerinnen im Männerfußball einzubinden?

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