Skip to main content

Eindeutig der SV Philippsburg

Favorit vor Saisonstart: In der Fußball-Kreisklasse A Bruchsal sind die Rollen klar verteilt

In der vergangenen Saison hat der SV Philippsburg unter Spielertrainer Taylan Kurt sein Potenzial bereits unter Beweis gestellt. Diesmal soll der Aufstieg gelingen. Spannend wird zu sehen sein, wer dem Favoriten der Kreisklasse A das Wasser reichen kann.

Nächster Anlauf Richtung Aufstieg: An Spielertrainer Taylan Kurt (links) und dem SV Philippsburg, hier im Testspiel gegen den FV Hambrücken, wird an der Spitze der Kreisklasse A wohl kein Weg vorbeiführen. Foto: Jochen Blum

Was in der Bruchsaler Kreisliga gilt, ist auch in der Kreisklasse A Programm. Nach fast eineinhalb Jahren mit geringer sportlicher Aussagekraft stehen die Favoriten schon vor dem ersten Anpfiff am Sonntag (17 Uhr) fest. Die Rolle des Gejagten kennt der SV Philippsburg nach drei Spielzeiten ohne den finalen Schritt bestens.

Nach zwei dritten Plätzen sowie der nicht gewerteten Abbruchsaison 2020/21, in der der SVP mit 21 Punkten aus sieben Spielen und 27:5-Toren die A-Klasse zerlegte, findet Spielertrainer Taylan Kurt deutliche Worte: „Für mich zählt nichts anderes als der Aufstieg. Bei so einem Team, bei so einer Qualität, da muss ich erwarten, dass wir aufsteigen“, so der treffsicherste Spieler des gesamten Fußballkreises in der Vorsaison.

„Ich würde nicht sagen, dass wir der Gejagte sind. Die sieben Spielen haben uns nichts gebracht, davon können wir uns nichts kaufen. Wir haben gezeigt, dass wir es drauf haben.“

Nicht zu stoppen: Der Untergrombacher Felix Veith (Mitte) springt über die Grätsche von Jannis Koch vom Lokalrivalen FC Obergrombach. Foto: Jan Prihoda

Seinem eingespielten Team bescheinigt Kurt Kreisliga-Potenzial. In der Vorbereitung testete der SVP nur gegen Kreis- und Landesligisten und fuhr starke Ergebnisse ein. Der 25-Mann starke Kader ist nominell außer Konkurrenz in Qualität und Quantität. In der aus 14 Teams bestehenden A-Klasse sind dahinter der FC Weiher, der FC Neibsheim und am ehesten der FC Untergrombach die zu erwartenden Teams. „Wir müssen eigentlich nur noch abliefern“, meint Kurt.

Kreisklasse A Bruchsal: Reserveteams aus Kirrlach und Heidelsheim sind stark einzuschätzen

Der VfR Rheinsheim rechnet laut Spielertrainer Patrick Graf „mit den üblichen Verdächtigen. Wir können, wenn alles gut läuft, um Platz drei bis sechs spielen, dafür muss es aber passen.“ Selbiges gilt für die FzG Münzesheim und die Spvgg Oberhausen.

Die finalen Absteiger werden die Kellerteams der Vorjahre wohl auch in der nahenden Saison ausspielen, die Vorjahresaufsteiger FC Kirrlach II und FC Heidelsheim II sind je nachdem, wer regelmäßig in die erste Mannschaft hochgezogen wird, stärker einzuschätzen als viele Teams der Konkurrenz. Die Zweitvertretung der Kirrlacher gilt sogar als Geheimfavorit.

Leistungsgefälle in der Kreisklasse A Bruchsal könnte wieder groß sein

Im Kreispokal bekleckerte sich keine Mannschaft aus der A-Klasse mit Ruhm, in der dritten Runde war am vergangenen Wochenende für die verbliebenen drei Vertreter Schluss. Der SVP überzeugte auch im Verbandspokal, lieferte dem Landesligisten FC Neureut einen großen Kampf und unterlag knapp mit 2:3.

Nominell scheinen die Vereine aus dem Kraichgau in der Kreisklasse A den Teams aus der Hardt unterlegen zu sein. Die Erwartung der sportlichen Verantwortlichen gleicht dem Bild der Vorjahre: kampfbetonter, robuster Fußball wird und soll Punkte einbringen, gerade bei spielerisch und taktischen Defiziten gegen die Topteams.

Wer am Sonntag nicht brennt, den verstehe ich nicht.
Taylan Kurt, Spielertrainer des SV Philippsburg

In der Breite scheint sich erneut ein sehr deutliches Leistungsgefälle unter den einzelnen Teams anzukündigen. Nicht ausgeschlossen, dass die Abstände in den einzelnen Tabellengefilden wieder sehr deutlich ausfallen werden. „Wer am Sonntag nicht brennt, nicht fit ist, den verstehe ich nicht. Da musst du brennen auf dem Platz, ich kann es kaum erwarten! Ich hoffe, dass alle Teams mit maximaler Leistung spielen und jeder verletzungsfrei bleibt“, leitet SVP-Coach Kurt die Saison ein.

nach oben Zurück zum Seitenanfang