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Fußball in Mittelbaden

Starke Neuzugänge machen beim Landesligist FV Hambrücken Lust auf mehr

Der Kader des FV Hambrücken scheint der stärkste in der Vereinsgeschichte. Für wie viel es in der Landesliga Mittelbaden diesmal reicht, wird auch davon abhängen, wie gut der Königstransfer einschlägt.

Motivator: Hambrückens Trainer Sakib Nadarevic stellt sein Team auf die Saison ein. Foto: Jochen Blum

Einen fußballerischen Fortschritt hatte Sakib Nadarevic seinem Team bereits vor einem dreiviertel Jahr bescheinigt. „Mit unserem unerfahrenen Kader geht der angestrebte Entwicklungsprozess in die richtige Richtung“, lautete die Bewertung des FVH-Trainers.

In der ersten Landesliga-Saison 2019/20 wäre der FVH wohl auf direktem Weg wieder in die Kreisliga abgestiegen, hätte es Corona nicht gegeben. In der ersten Phase der vergangenen Saison zeigte sich das Team dann stark verbessert.

Diesen Trend will Nadarevic mit seinem Team bestätigen, ein Jahr im Abstiegskampf erscheint ob der Quantität und Qualität des Kaders unwahrscheinlich.

Der gut besetzte Kader beim FV Hambrücken befördert den Konkurrenzkampf

Den Königstransfer Mike Weindel (FC Kirrlach) adelte Nadarevic als „Super-Coup“ für die Schaltzentrale im Mittelfeld. Im Tor hat sich Peter Gundermann (Fvgg Neudorf) Sporen verdient, in der Reihe davor tobt der Konkurrenzkampf; auch in der Offensive sind nur wenige Akteure wie Weindel und Topscorer Mehmet Bozkurt gesetzt.

Die fast nahtlos ungeschlagene Vorbereitung bescheinigt die gehobene Klasse, die in der neuen Saison abgerufen werden soll. Wenn der FVH Konstanz in das eigene Spiel bringt und die Hektik der Vorsaison ablegt, kann jeder Gegner geschlagen werden.

Die jüngsten Niederlagen im Verbandspokal gegen den Favoritenschreck GU-Türkischer SV Pforzheim und Kreisligist TuS Mingolsheim sind ob angeschlagener Spieler und Urlauber als nicht allzu tragisch zu werten.

FV Hambrücken: Auf Topscorer Mehmet Bozkurt ruhen große Hoffnungen

Die englische Woche zum Rundenstart kann der FVH gegen den SV Büchenbronn, den FC Ispringen und die Kickers Büchig selbstbewusst angehen. Auch ohne Rechenspiele und Quervergleiche ist der Kader der Hambrücker der nominell stärkste seit Vereinsbestehen.

Bozkurt hat in zwei Spielzeiten für die Concordia in 38 Spielen ebenso oft genetzt, die Offensive um Basar Cakici und Kapitän Joshua Krämer kann Spiele entscheiden. Mit der dazugewonnenen Erfahrung dürfte der FVH in der Lage sein, das ein oder andere Mal zu überraschen.

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