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Fußball-Landesliga

Verjüngungsprozess geht beim FV Würmersheim unverändert weiter

Der Fußball-Landesligist FV Würmersheim übt sich vor Beginn der neuen Saison in Zurückhaltung. Trainer Manuel Jung will zunächst einmal den Klassenverbleib sicherstellen, bevor er sich höhere Ziele setzt.

Neu beim FV Würmersheim: Trainer Manuel Jung präsentiert Jannis Bukovic, Ozan Inal, Lucas Bastian (hinten von links) sowie Oliver Paul (vorne von links), Mathis Blumenstein, Luca Weisenburger, Jona Bauer. Foto: Jonas Marggrander

Zum Zeitpunkt des jeweiligen Saisonabbruchs belegte der Fußball-Landesligist FV Würmersheim in den beiden vergangenen Runden Rang zehn (nach 18 Spieltagen) beziehungsweise Rang neun (nach neun Spielen) und damit Mittelfeldplätze.

Von daher mutet es schon sehr zurückhaltend an, wenn Trainermethusalem Manuel Jung, der in seine insgesamt neunte Saison beim FVW geht, als Ziel den Klassenverbleib anpeilt. Jung begründet dies damit, dass für ihn die Liga noch enger und ausgeglichener ist als in den Jahren zuvor. „Wenn wir den Ligaerhalt frühzeitig hinbekommen, dann werden wir uns auch höhere Ziele setzen können“, relativiert er.

Gelegen kommt ihm, dass der weiter verjüngte Kader qualitativ und in der Breite stärker als im Vorjahr zu sein scheint. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Team eingespielt ist und dass in Yannick Wilke (Durmersheim) nur ein Stammspieler den Verein verlassen hat.

Elf Jugendspieler rücken beim FV Würmersheim auf

Elf Spieler aus dem Jugendbereich rücken zu den Senioren auf, wobei Mathis Blumenstein und Jona Bauer bereits in der vergangenen Saison Landesligaluft schnuppern durften. Bauer war neben Marcel Roth (jeweils drei Treffer) auch erfolgreichster Würmersheimer Torschütze.

Um die Offensive noch flexibler und mit noch mehr Torgefahr auszustatten, wurde in Lucas Bastian ein torgefährlicher Stürmer verpflichtet, der in seinem ersten Bezirksligajahr für die Kuppenheimer U23 sechsmal erfolgreich war. Mit ihm wechselte Ozan Inal ebenfalls zum FVW. Er soll als Offensiv-Allrounder seine Stärken einbringen. Dritter externer Zugang ist Oliver Paul, der zuletzt im schwäbischen Wieblingen aktiv war. Früher ebenfalls in Kuppenheim am Ball, soll er mit seiner Routine die Defensive verstärken.

Wir haben es in engen Spielen versäumt, das entscheidende Tor zu erzielen.
Manuel Jung, Trainer FV Würmersheim

Was Coach Jung im Nachgang immer noch stört, ist die Tatsache, dass seine Elf in der jüngeren Vergangenheit viele Punkte durch Treffer in der Nachspielzeit verloren hat. Hier gilt es anzusetzen, damit die Konzentration bis zum Ende hochgehalten wird. „Wir haben es in engen Spielen versäumt, das entscheidende Tor zu erzielen beziehungsweise konsequenter zu verteidigen. Das müssen wir uns auf die Fahne schreiben und künftig besser machen“, sagt Jung, der feststellt, dass „die Freude bei den Spielern, wieder in den Fußballalltag zu kommen, groß ist“.

Der erste Härtetest wartet auf die Jung-Elf am 24. Juli, wenn es in der südbadischen Pokalqualifikation zum Verlierer des Bezirkspokal-Endspiels geht. Sollte man diese Hürde meistern, wartet der Sieger der Partie FV Ottersweier gegen SV Ulm.

Machbares Auftaktprogramm in der Landesliga

Machbar erscheint auf den ersten Blick das Auftaktprogramm in der Landesliga. Daheim gegen Oberwolfach (1:2), dann in Sinzheim (2:0) und zu Hause gegen Loffenau (4:0) holte man in der vergangenen Saison sechs Punkte.

Jung hat vor Auftaktgegner Oberwolfach aber Respekt, zumal die Kehl-Elf in der vergangenen Saison coronageschwächt war und nicht an ihre wahre Leistungsstärke herankam. „Ich bin froh, gegen diesen Gegner erst zu Hause antreten zu dürfen“, sagt Jung. Gelingt es Würmersheim, gut in die Saison zu starten, dann dürfte die Jung-Elf wohl vor einer sorgenfreien Runde stehen.

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