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Zwei schwierige Aufgaben

Handball im Bezirk Rastatt: SG Steinbach/Kappelwindeck ist im Sauerland gefordert

Für die beiden mittelbadischen Handball-Nachwuchs-Bundesligateams TuS Helmlingen und SG Steinbach/Kappelwindeck geht die Saison weiter. Die männliche A-Jugend des TuS Helmlingen misst sich im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der deutschen Meisterschaft mit zwei bayrischen Vertretern, für die A-Mädchen der SG Steinbach/Kappelwindeck geht die Reise ins Sauerland.

Junge Garde: Lisa Schipper gehört bei der SG Steinbach/Kappelwindeck zum Kreis der Spielerinnen, die als A-Jugendliche auch schon Drittliga-Luft schnupperten. Foto: Thomas Steuerer

Der Handballbezirk Rastatt ist in der Saison 2020/21, die in den unteren Ligen abgebrochen wurde, auf Bundesebene noch mit zwei Nachwuchs-Mannschaften vertreten, nämlich mit der männlichen A-Jugend des TuS Helmlingen und den A-Mädchen der SG Steinbach/Kappelwindeck.

Beide Teams starten in der Jugend-Bundesliga, die am Wochenende den Spielbetrieb mit einem modifizierten Modus wiederaufnimmt.

Während im Kampf um die deutsche Meisterschaft im männlichen Bereich 23 von ursprünglich 40 gemeldeten Vereinen in acht Kleingruppen die Viertelfinalisten ausspielen, bestreiten 16 A-Juniorinnen-Teams in Hin- und Rückspielen das Achtelfinale.

Kräftemessen des TuS Helmlingen mit München-Allach und Erlangen

Die A-Jugend des TuS Helmlingen bekommt es in ihrer Gruppe, in der jede Mannschaft einmal zu Hause und einmal auswärts antritt, mit dem TSV München-Allach und dem HC Erlangen zu tun. Am Samstag (16 Uhr) gastieren die Hanauerländer dabei zunächst in der bayrischen Landeshauptstadt. Am 8. Mai ist Helmlingen dann in der heimischen Rhein-Rench-Halle der Gastgeber des HC Erlangen.

Nimmt man die bisherigen Ergebnisse zum Maßstab, geht Helmlingen dabei sicher als Außenseiter ins Rennen. Alle drei Teams waren zunächst der Bundesliga-Südstaffel zugeteilt. Während Erlangen zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung mit 8:2 Zählern Rang zwei belegte und Allach mit 6:4 Punkten Fünfter war, zahlte Helmlingen ordentlich Lehrgeld und lag mit 0:12 Punkten am Tabellenende.

Man muss abwarten, wie die Teams aus der Pause kommen.
Thomas Schuppan, Helmlinger A-Jugend-Trainer

TuS-Trainer Thomas Schuppan macht sich nichts vor: „Allach und Erlangen sind zwei Kontrahenten, gegen die wir noch nicht gespielt haben und die bei normalem Rundenverlauf einen Platz unter den ersten Vier erreicht hätten. Im Normalfall wäre da kaum etwas zu holen.“ Er gibt aber zu bedenken: „Man muss abwarten, wie die Teams aus der Pause kommen. Wir haben jedenfalls nichts zu verlieren und freuen uns auf diese beiden Spiele.“

A-Mädchen souverän fürs Achtelfinale qualifiziert

Um einiges erfolgreicher als Helmlingen agierten die A-Mädchen der SG Steinbach/Kappelwindeck im ersten Teil der Saison. Alle vier Gruppenspiele wurden gewonnen, unter anderem auch gegen den hoch eingeschätzten Nachwuchs des deutschen Frauen-Spitzenclubs SG BBM Bietigheim.

Damit qualifizierte man sich souverän für das Zwischenrunden-Achtelfinale, in dem die SG nun auf den im Sauerland beheimateten HTV Hemer trifft. Am Samstag (16 Uhr) tritt Steinbach/Kappelwindeck vor den Toren Lüdenscheids an, das Rückspiel findet am 2. Mai um 14 Uhr in der Bühler Großsporthalle statt.

Der Vertreter aus Nordrhein-Westfalen ist für die SG ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Die Statistik besagt, dass der HTV Hemer als Zweiter aus der Vorrundengruppe hervorging. Drei Siegen steht eine deutliche 17:34-Niederlage gegen Bayer Leverkusen gegenüber.

Trainer der SG Steinbach/Kappelwindeck sieht keinen eindeutigen Favoriten

Arnold Manz, Trainer der SG Steinbach/Kappelwindeck, hofft im Hinspiel auf ein „vernünftiges Ergebnis“. Einen eindeutigen Favoriten sieht er nicht: „Die Chancen stehen 50:50“, sagt er. Und: „Ich freue mich für die Mädchen und gönne ihnen, dass sie in dieser Saison noch einmal unter Wettkampfbedingungen Handball spielen können.“

Der Sieger der Achtelfinalpaarung zieht ins Viertelfinale ein, das am 8./9. und 13. Mai stattfinden soll. Als Gegner wartet dort der Gewinner aus dem Vergleich TuS Metzingen/SG BBM Bietigheim. Die Sieger der Viertelfinalspiele qualifizieren sich für das Final Four, das voraussichtlich am Wochenende 5./6. Juni ausgetragen wird.

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