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Norm im Visier

Hürden-Spezialist Constantin Preis aus Pforzheim fiebert der nächsten Chance entgegen

In Genf, im äußersten Südwesten der Schweiz, kämpft Constantin Preis an diesem Wochenende erneut um die Qualifikation zu den Olympischen Spielen. Der 23-jährige 400-Meter-Hürdenläufer aus Pforzheim zeigt sich zuversichtlich.

Aller guten Dinge sind drei: Der Pforzheimer Constantin Preis freut sich nach seinem Gewinn des deutschen Meistertitels über seinen Titel-Hattrick. Foto: Michael Kappeler/dpa

Noch drei Wochen bleiben den Leichtathleten der Nation, um sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Einer derjenigen, die sich bereits angepirscht, die Norm jedoch noch nicht unterboten haben, ist der Pforzheimer Constantin Preis.

Bei seinem Freiluft-Auftakt bei der deutschen Meisterschaft hat der Spezialist über die 400 Meter Hürden am vergangenen Wochenende jedoch nicht nur seinen Titel erfolgreich verteidigt, sondern auch in Sachen Norm aufhorchen lassen.

Vom Halbfinale zum Finale hatte sich Preis, der mittlerweile für den VfL Sindelfingen startet, um sechs Zehntel gesteigert – von 49,91 auf 49,32 Sekunden. Bis zur Olympia-Norm fehlen ihm damit noch 42 Hundertstel. Der 23-Jährige ist zuversichtlich, seine Chance in den nächsten drei Wochen nutzen zu können. Eventuell sogar gleich an diesem Wochenende: In Genf wird Preis am Samstag (12.55 Uhr) alles in seinen Lauf packen.

Constantin Preis rechnet mit einem starken Teilnehmerfeld in Genf

„Luke Campbell und Joshua Abuaku, die bei der deutschen Meisterschaft Dritter und Vierter wurden, sind auf jeden Fall auch dabei“, weiß Preis. Schon in Braunschweig hatte sich das Feld auf der ersten Streckenhälfte ausgeglichen präsentiert, Preis lief seinen Vorsprung nach der zweiten Kurve heraus.

Ansonsten sind bestimmt ein paar Schweizer dabei, die im mittleren 49er-Bereich laufen können.
Constantin Preis, Hürden-Spezialist aus Pforzheim

„Das sind auf jeden Fall schnelle Starter, die können mich sicher unterstützen“, sagt er. „Und ansonsten sind bestimmt ein paar Schweizer dabei, die im mittleren 49er-Bereich laufen können – deswegen denke ich, dass es ein gutes Feld sein wird, weil es immerhin ein Bronze-Meeting der World Athletics Continental Tour ist.“

Carolina Krafzik hat die Norm bereits in der Tasche

Die Öschelbronnerin Carolina Krafzik, Team-Kollegin von Preis in Sindelfingen, hat ihre Qualifikation unterdessen mit einem sensationellen Endlauf bei der deutschen Meisterschaft bereits unter Dach und Fach gebracht. Die 26-Jährige war dabei mit 54,89 Sekunden eine Zeit gelaufen, die seit Jahren keine deutsche Athletin mehr erreicht hatte.

Ihr Fokus richtet sich nun bereits auf die Spiele. In Regensburg wird sie in der kommenden Woche voraussichtlich noch über 400 Meter flach antreten. Eine weitere Wettkampfoption wäre ein Meeting in Luzern am letzten Juni-Wochenende, das auch Preis – genau wie Regensburg – einplant.

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