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Zwischen Landesliga und DFB-Auswahl

Karlsruher Gehörlosen-Nationalspieler mischen auch bei Nicht-Gehandicapten erfolgreich mit

Robin und Kevin Bayer haben einen genetisch bedingten Gehördefekt. Dennoch spielen die zwei Brüder nicht nur im Gehörlosenfußball Hauptrollen. Robin ist Mittelstürmer beim TSV Reichenbach.

Lautlose Kommunikation: Kevin Bayer (links) unterhält sich mit seinem Bruder Robin in der Gebärdensprache. Die beiden Fußballer tragen Trikots der Gehörlosen-Nationalmannschaft. Foto: Markus Gilliar GES/Markus Gilliar

Der Aufkleber auf der Tür der Umkleidekabine im Gehörlosenzentrum in der Daxlander Fritschlach setzt die Gäste darüber in Kenntnis, wer hier zuhause ist: „Deutscher Rekordmeister Fußballabteilung“. In der Lobby erschließt sich dem Besucher, warum der Gehörlosen SV Karlsruhe der FC Bayern München der hörgeschädigten Balltreter ist.

Neun Mannschaftsfotos künden von den neun Titelgewinnen des GSV, der 1988 seine erste Meisterschaft feierte und 2012 seine bis dato letzte.

Bei der Premiere dabei war auch Eberhard Bayer, bei Nummer neun waren es zwei seiner Söhne. „Der zehnte Titel ist unser großes Ziel“, verdeutlichen die beiden Brüder mit Nachdruck - der 26 Jahre alte Kevin in Worten, weil er dank eines Hörgeräts alles verstehen und auch parlieren kann, der drei Jahre ältere und von Geburt an schwerer gehandicapte Robin in Gebärdensprache, die sein Bruder übersetzt.

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