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Endspurt vor den Play-offs

Kelterns Bundesliga-Basketballerinnen gehen mit Rückenwind ins Heimspiel gegen Freiburg

Ein 80:65 hatten sich die Rutronik Stars Keltern im Hinspiel gegen die Eisvögel USC Freiburg erkämpft – am Sonntag (14 Uhr) sollen mit einem weiteren Sieg die nächsten Zähler aufs Konto des Tabellenführers wandern.

Energie an den Tag legen: Headcoach Christian Hergenröther fordert von seinen Spielerinnen um Josipa Pavic (rechts), hier gegen Saarlouis’ Brittany Brown, einen hellwachen Auftritt. Foto: Harry Rubner

Regenerationsphasen sind in einem straffen Zeitplan essenziell, das durften die Bundesliga-Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern in dieser kräftezehrenden, kompakten Saison bereits am eigenen Leibe erfahren. Zuletzt stand eine Länderspielpause und damit – zumindest für den Großteil des Teams – ein spielfreies Wochenende auf dem Programm.

Am Sonntag (16 Uhr) wird es jedoch wieder ernst: Mit dem Heimspiel gegen die Eisvögel USC Freiburg starten die Sterne in den Endspurt der regulären Saison, in der vor dem Pokal-Top4 und den Play-offs noch sechs Partien anstehen.

Janne Pulk, Mailis Pokk, Milica Deura und Andrijana Cvitkovic hatten während der Pause allerdings kaum Zeit zum Durchschnaufen. Sie waren allesamt mit ihren Nationalmannschaften gefordert und entsprechend auf Reisen – auf erfolgreichen wie sich zeigte: Sowohl Deura als auch Cvitkovic qualifizierten sich dabei für die Europameisterschaft, die im Juni stattfinden soll.

Während sich Deura mit Bosnien einen 67:62-Erfolg gegen die Schweiz sicherte und damit das EM-Ticket löste, gewann Cvitkovic mit Kroatien mit 80:66 gegen die deutsche Nationalmannschaft. Für die Estinnen um Pulk und Pokk sollte es indes nicht für die Qualifikation reichen.

Für Christian Hergenröther, Headcoach der Sterne, ist unterdessen am wichtigsten, dass seine Spielerinnen gesund zurückkehrt sind. „Man macht sich natürlich seine Gedanken“, gibt er zu, „gerade auch was die Pandemie-Lage betrifft. Umso glücklicher sind wir, dass alle vier fit sind.“

Wir haben natürlich viel frei gemacht, besonders für diejenigen, die ohnehin angeschlagen waren. Ansonsten haben wir individuell mit den Spielerinnen gearbeitet.
Christian Hergenröther, Headcoach der Sterne

Für den Rest der Mannschaft bestanden die vergangenen beiden Wochen vor allem aus zwei Dingen: Regeneration und individuellem Training. „Wir haben natürlich viel frei gemacht, besonders für diejenigen, die ohnehin angeschlagen waren. Ansonsten haben wir individuell gearbeitet und zum Beispiel Eins-gegen-Eins-Situationen trainiert, weil man sie so viel besser korrigieren kann“, sagt Hergenröther.

Große Sprünge könne man in dieser kurzen Zeit nicht machen, „das ist etwas, was sich Schritt für Schritt entwickelt“, betont der Trainer. Es sei eine konstante Aufgabe und Arbeit, die aber trotzdem Früchte trage.

Hergenröther erwartet athletischen Gegner

Relevant könnte das schon am Sonntag werden, wenn die Freiburgerinnen in der Dietlinger Speiterlinghalle gastieren. Hergenröther erwartet einen „sehr aggressiven und hoch athletischen“ Gegner und erinnert sich an „ein schwieriges Hinspiel für uns“, das Keltern jedoch mit 80:65 gewann.

Besonders Shooting Guard Daneesha Provo sticht in Freiburgs Statistik immer wieder heraus – nicht nur, weil sie so außergewöhnlich viele Würfe nimmt, sondern will sie aus sämtlichen Positionen und auch von der Dreierlinie aus gefährlich ist. Auch die junge deutsche U20-Nationalspielerin Pauline Mayer mache „einen sehr guten Job“, ähnlich wie die US-amerikanischen Spielerinnen.

Für uns wird wichtig sein, Energie an den Tag zu legen und bei Rebounds hellwach zu sein, denn das macht Freiburg richtig gut.
Christian Hergenröther, Headcoach der Sterne

„Für uns wird wichtig sein, Energie an den Tag zu legen und bei Rebounds hellwach zu sein, denn das macht Freiburg richtig gut“, sagt Hergenröther. Zudem kündigt er „ein, zwei Umstellungen“ an, „weil man sich auf solch einen Gegner schon etwas gezielter vorbereiten muss“.

Positive Nachrichten gibt es zudem von der Langzeitverletzten Harriet Belobi-Nawezhi: „Sie ist inzwischen wieder bei uns, macht die Reha hier fertig“, sagt Hergenröther. „Wir schätzen sie sehr und wollen sie dabei unterstützen, wieder Basketball spielen zu können. Deshalb werden wir sie langsam wieder ins Training integrieren. Ob sie in dieser Saison nochmal spielen wird, steht allerdings auf einem anderen Blatt.“

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