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Dauth und Schroll mit Bestmarken

Trotz Auftaktniederlagen und Personalsorgen: Gewichtheber des KSV Durlach bleiben zuversichtlich

Die zwei Niederlagen zum Auftakt kamen für den KSV Durlach nicht überraschend. Umso motivierter gehen die Gewichtheber nun in die kommenden Aufgaben. Ankommen wird es dann auch auf ein formstarkes Frauen-Duo.

Gut drauf: Carolin Dauth stellte zuletzt im Wettkampf des KSV Durlach beim SSV Samswegen gleich mehrere persönliche Bestmarken auf und scheint gewappnet zu sein für die deutschen Meisterschaften. Foto: Markus Gilliar/GES

Nach zwei deutlichen Niederlagen mag es komisch klingen, aber die Gewichtheber des KSV Durlach befinden sich gewissermaßen im Soll.

Dass es sowohl zum Saisonauftakt gegen den SV Germania Obrigheim (651:792,6) als auch am vergangenen Wochenende beim SSV Samswegen (613:743,6) im Normalfall ein 0:3 setzen würde, war bereits im Vorfeld klar gewesen – erst recht, nachdem jeweils mehrere Top-Athleten abgesagt hatten.

In Samswegen konnte die zu Rundenbeginn erkrankte Sabine Kusterer wegen Problemen mit dem Handgelenk nicht mitwirken, auch der Franzose Bernardin Kingue Matam (Parallel-Wettkampf) und die Finnin Anni Vuohijoki, die noch nicht ihre Bestform erreicht hat, mussten passen.

In Chemnitz peilt KSV Durlach ersten Saisonsieg an

Das Trio soll dann aber am 18. Dezember den KSV beim Chemnitzer Athletenclub zum ersten Erfolg in der neuen Bundesliga-Saison führen. „Da wollen wir unbedingt den ersten Sieg landen“, betonte KSV-Trainer Thomas Schweizer, der dann zudem auf seinen Neffen Kevin Schweizer, Carolin Dauth, Jacqueline Schroll und Sandra Hacker setzen will.

Hacker hatte in Samswegen ihren zweiten Bundesliga-Wettkampf für Durlach bestritten und bei diesem 108 Relativpunkte erreicht.

Weitere Zähler sammelten Kevin Schweizer (115), Dauth (110), Schroll (105), Rachel Kowalski (95) und Victor Gainza (80). Björn Hertrampf hatte krankheitsbedingt gefehlt.

Schärfere Corona-Regeln könnten sich auf Liga auswirken

Es ist durchaus möglich, dass den Durlachern im Gegensatz zum vergangenen Wochenende kurz vor Weihnachten die Reisestrapazen erspart bleiben. Die Chemnitzer hatten zuletzt ihr Duell beim TB Roding abgesagt, weil zu diesem Zeitpunkt in Bayern bereits die 2G-Regel galt.

Während beim KSV nach Angaben von Schweizer bis auf eine Ausnahme alle Athletinnen und Athleten geimpft sind, scheint dies in Chemnitz nicht der Fall zu sein. Generell könnten schärfere Corona-Regeln in diesem Winter den Ligabetrieb noch gehörig durcheinanderwirbeln.

Dauth und Schroll vor Meisterschaften in Top-Form

Auch bei den deutschen Meisterschaften in Böbingen (10. bis 12 Dezember) sind keine ungeimpften Sportler zugelassen, wie der Bundesverband Deutscher Gewichtheber am Dienstag klarstellte.

An den Titelkämpfen nehmen auch mehrere KSV-Athleten teil, unter anderem Dauth und Schroll.

Die beiden Powerfrauen hatten sich zuletzt in Samswegen in starker Verfassung präsentiert. Dauth hatte im Stoßen (92 Kilo), im Zweikampf (172 Kilo) und bei den Relativpunkten (110) persönliche Bestmarken aufgestellt. Schroll brachte im Stoßen so viel Gewicht zur Hochstrecke wie nie zuvor (97 Kilo).

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