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Landesliga

Nach einem personellen Umbruch will der FV Hambrücken nun mehr

Ohne den Corona-Abbruch im März wäre der FV Hambrücken wohl direkt wieder in die Kreisliga abgestiegen. Nun darf die runderneuerte Elf den zweiten Anlauf in der Landesliga nehmen und hat mit Trainer Sakib Nadarevic und vielen neuen Spielern mehr vor als in der vergangenen Saison.

Stabil bleiben: Kapitän Joshua Krämer (Mitte) und FV Hambrücken rechnen mit einem Kampf gegen den Abstieg. Foto: Simone Kochanek

Welches Potenzial in der Mannschaft steckt, zeigte der FV Hambrücken in der ersten Runde des Verbandspokals. Da setzte sich das Team des neuen Trainers Sakib Nadarevic mit 1:0 gegen den Verbandsligisten Spvgg Durlach-Aue durch. „So schnell wird man zum Favoriten der Landesliga”, sagte der vom SV Philippsburg gekommene Coach nach der Partie scherzhaft mit Blick auf die überbordende Euphorie. Fügte aber sehr ernst hinzu: „Wir dürfen nicht glauben, dass wir jetzt jedes Spiel gewinnen, nur weil wir Aue geschlagen haben.”

Die Zuschauerbasis ist unser großes Plus.
Murat Ipci Sportlicher Leiter

Diese Aussagen von Nadarevic zeigen zweierlei. Erstens geht es für die Hambrücker, die ohne den Corona-bedingten Saisonabbruch sehr wahrscheinlich direkt wieder in die Kreisliga abgestiegen wären, auch bei der zweiten Chance nur um den Klassenverbleib. Man habe viel Lehrgeld bezahlen müssen, sagen die Verantwortlichen. Zweitens ist aber die Erwartungshaltung in der Lußhardtgemeinde durchaus da, dass in dieser Rune mehr herausspringt als die zwölf Punkte nach 20 Spielen in der vergangenen Saison.

Die Zuschauer stehen hinter der Mannschaft

„Die Zuschauerbasis ist unser großes Plus”, sagt Murat Ipci, der neben Jörg Jäckle und Udo Holzer einer von drei neuen Sportlichen Leitern ist. Die Fans wollen zwar Siege und Tore sehen, so wie in der Aufstiegs-Saison 2018/19, sie stehen aber auch hinter der Mannschaft, wenn es nicht so läuft.

Großer Umbruch: Der neue Trainer Sakib Nadarevic (hinten links) muss nach zahlreichen Zu- und Abgängen eine Mannschaft formen. Foto: Simone Kochanek

An viele neue Namen werden sich die Zuschauer in jedem Fall gewöhnen müssen. Nicht nur Nadarevic kam als Nachfolger für Spielertrainer Patrick Stucke, der zum VfB St. Leon ging. „Auch bei den Spielern hatten wir einen großen Umbruch“, sagt Ipci.

Zwölf Akteure haben den Verein verlassen, darunter Paul Notheisen (TuS Mingolsheim), Daniel Tesch (FV Wiesental) und Joshua Grub (FC Forst). Ebenso viele Spieler kamen neu. Man hätte schon vor Corona mit einem starken Kreisliga-Kader geplant. Der muss sich nun eben in der Landesliga beweisen.

Hoffnungen ruhen auch auf Mehmet Bozkurt

Als Königstransfer ist Mehmet Bozkurt zu sehen, der vom 1. FC Bruchsal zurückkehrt. In der Aufstiegs-Saison 2018/19 erzielte der Angreifer in 30 Partien 32 Tore. Diese Treffsicherheit kann der FV Hambrücken auch eine Klasse höher gut gebrauchen gut gebrauchen – um besser abzuschneiden als in der vergangenen Runde.

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