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„Feuer und Flamme für die Spiele in Tokio“

Voll reingekniet: Bei den Rheinbrüdern Karlsruhe reift Kanutin Sophie Koch zur Olympia-Teilnehmerin

Ein „bisschen ein kleiner Träumer“ sei Sophie Koch, sagt ihr Trainer. Aber im Training ist Koch eine fokussierte Arbeiterin. Jetzt steht die 23-Jährige vor ihrer bislang größten Fahrt.

Kanutin Sophie Koch startet für die Rheinbrüder Karlsruhe, trainiert aber seit zwei Jahre in Berlin mit Zweier-Partnerin Lisa Jahn. Foto: Helge Prang/GES

Bei allem Ehrgeiz: Eine gewisse Gelassenheit ist bei Sophie Koch stets mit im Boot. Als das Becken IV im Karlsruher Rheinhafen noch ein neues Trainingsgewässer für die Kanutin ist, stellt Koch im Februar 2017 in einem ersten Gespräch mit den BNN fest: „Ich trainiere fleißig und schaue, was rauskommt.“ Im Sommer 2021 ist die noch immer für die Rheinbrüder Karlsruhe fahrende Koch Olympia-Teilnehmerin.

Trainieren und schauen, was rauskommt: Das ist das durchaus treffende Motto der heute 23 Jahre alten Athletin aus Mecklenburg-Vorpommern. „Sie ist ein bisschen eine kleine Träumerin. Aber im Sport sehr fokussiert, zieht ihr Training immer voll durch“, charakterisiert Rheinbrüder-Cheftrainer Detlef Hofmann seine Spitzenfrau im Canadier-Bereich. Koch schloss die nationale Qualifikation dieses Frühjahr als drittbeste Fahrerin im Land ab.

Mit zehn Jahren fing die aus Parchim stammende Koch an zu paddeln. Erst im Kajak, doch nach einer Rücken-OP mit 13 wechselte sie die Stellung - und kniet sich seither erfolgreich ins Canadier-Boot. Erst in Schwerin, dann beim KC Potsdam und seit dem Winter 2016/17 schließlich am Karlsruher Bundesstützpunkt für die Rheinbrüder.

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