Skip to main content

Sieg in Verlängerung

Kampfstarkes Kollektiv: PSK Lions schüren mit Auswärtssieg in Vechta Hoffnung

Ohne zwei Stammspieler, dafür mit zwei Neuzugängen traten die PS Karlsruhe Lions bei Rasta Vechta an. Der Karlsruher Basketball-Zweitligist schaffte im Keller-Duell einen wichtigen Sieg – machte es aber spannend.

Trainer Aleksandar Scepanovic (Lions) bei Ansprache waehrend Auszeit.


GES/ Basketball/ ProA: PSK Lions - Uni Baskets Paderborn, 07.11.2021 --
Erfolgreiche Ansprache: Trainer Aleksandar Scepanovic sah einen guten Auftritt seiner Mannschaft beim Auswärtssieg in Vechta. Foto: Helge Prang/GES

Die PS Karlsruhe Lions haben in der Zweiten Basketball-Bundesliga einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren und mit einem couragierten Auftritt Hoffnungen auf einen erfolgreichen Jahres-Endspurt genährt.

„Wir sind von der ersten Sekunde als Einheit aufgetreten“, sagte Headcoach Aleksandar Scepanovic nach dem 107:99(91:91, 45:44)-Overtime-Erfolg bei Rasta Vechta.

Mit ihrem vierten Saisonsieg gegen das zuvor punktgleiche Rasta-Team verschafften sich die Lions, die ohne ihren etatmäßigen Guard Stanley Whittaker (noch geschwächt nach Corona-Erkrankung) und Center Maurice Pluskota (krank) antreten mussten, etwas Luft im Tabellenkeller.

Jeder hat füreinander gekämpft.
Aleksandar Scepanovic, Lions-Headcoach

„Jeder hat füreinander gekämpft. Das macht mich noch glücklicher als der Sieg an sich“, sagte Scepanovic und ergänzte zuversichtlich: „Wenn wir in dieser Spur bleiben, können wir bessere Resultate einfahren als zuletzt.“ Nach Vechta waren die Lions mit der Bürde von vier verlorenen Partien in Folge gefahren.

Zuletzt hatten die PSK-Korbjäger – ehe sie der Covid-Fall und weitere Corona-Verdachtsfälle ausbremsten – vor drei Wochen beim Spitzenreiter Jena nach Verlängerung verloren. Bis Weihnachten warten nun Heimspiele gegen die Tabellennachbarn Schwenningen (11. Dezember) und Bochum (18.) sowie Spitzenclub Rostock (26.). Auswärts gastieren die Lions am 23. Dezember bei Schlusslicht Ehingen.

PSK Lions haben bei Rasta Vechta immer eine Antwort parat

In Vechta hatte sich von Beginn an eine muntere und ausgeglichene Partie entwickelt, in der sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Schafften die Hausherren mal einen kleinen Lauf, konterten die Lions umgehend. „Wir waren immer in der Lage, zu antworten“, stellte Scepanovic zufrieden fest.

Der Headcoach hatte am Ende nur einen Grund zur Klage: das Ende des vierten Viertels. „Wir hatten den Sieg schon in der Tasche“, haderte Scepanovic ein wenig mit dem Gang in die Verlängerung. Der wäre in der Tat nicht nötig gewesen. 89:80 hieß es zwei Minuten vor dem Ende – einen Vorsprung, den die Gäste in den letzten Sekunden verspielten.

Karlsruher Neuzugang Crews überzeugt im Zweitliga-Spiel auf Anhieb

Dafür machten die Badener in der Verlängerung den Deckel drauf. Zwölf der 16 Punkte erzielte dabei alleine TreVion Crews, der bei seinem Debüt im Lions-Trikot einen starken Eindruck hinterließ und in der Offensive einen „exzellenten“ (Scepanovic) Auftritt hinlegte. Mit 28 Punkten und sechs Assists war der nachverpflichtete US-Guard gleich bester Karlsruher, gefolgt vom ebenfalls glänzend aufgelegten Ferdinand Zylka (21).

Auch Matthew Moyer, der zweite Neuzugang, zeigte seine Qualitäten. „Er ist eine Energie-Bombe, die wir so noch nicht im Kader hatten“, sagte Scepanovic über den Power Forward, der vom Ligarivalen Nürnberg gekommen war.

PSK Lions: Crews 28 Punkte/3 Dreier, Zylka 21/3, Alte 13, Moyer 11/1, Schmitz 10/2, Marshall 10/2, Freeman 9/1, Behrend 5/1.

nach oben Zurück zum Seitenanfang