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Sieg beim Angstgegner

Rhein-Neckar Löwen bewahren kühlen Kopf in Hamburg

Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen bleibt im Kampf um die Europapokal-Plätze dabei. Die Löwen setzten sich beim HSV Hamburg mit 36:32 durch.

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Erleichterung herrschte bei den Rhein-Neckar Löwen nach dem hart erkämpften 36:32(19:15)-Erfolg beim HSV Hamburg. Foto: IMAGO/Eibner Pressefoto/Marcel von Fehrn IMAGO/Eibner

Mit einer nahezu perfekten Leistung in den ersten 20 Minuten, einem kühlen Kopf in der Schlussphase und natürlich einem einmal mehr überragenden Mikael Appelgren im Tor beendeten die Rhein-Neckar Löwen ihre Negativserie gegen den HSV Hamburg. Nach einem packenden Spiel entführten die Badener mit ihrem 36:32 (19:15) die Punkte und feierten damit im achten Anlauf den zweiten Auswärtssieg in der Handball-Bundesliga.

Löwen können hohes Niveau nicht halten

Am Ende waren es zwei Treffer von Niclas Kirkelokke, eines von Jon Lindenchrone und der Schlusspunkt von Juri Knorr, die in den letzten zweieinhalb Spielminuten den Unterschied ausmachten, aus einem knappen 32:31 (57.) bis zur Schlusssirene wieder einen Vier-Tore-Vorsprung machten und so den erhofften Auswärtssieg eintüteten.

Gezittert wurde, weil die Löwen nach der überragenden Anfangsphase zwar schnell mit 15:8 (19.) und einer Abschlussquote von 90 Prozent in Führung lagen - „Das war für unsere Niveau nahezu perfekt“, so Löwen-Trainer Sebastian Hinze – aber die Gastgeber sich in der Folge einerseits steigerten und die Löwen diese Perfektion nicht bis zur Pause halten konnten.

„Wir haben ein paar Fehler zu viel gemacht“, analysierte Ymir Gislason und Hinze präzisierte: „Vor allem bei unserem Unterzahlspiel haben wir technische Fehler gemacht.“ Weil Appelgren dabei jeweils zu Gunsten eines sechsten Feldspielers fehlte, kam Hamburg so zu leichten Treffern, verkürzte bis zur Pause und hatte auch die Begegnung kurz nach dem Seitenwechsel (34.) beim 19:19 wieder ausgeglichen und genau so ging es eine gute Viertelstunde weiter. Nur der Führungstreffer gelang den Gastgebern nicht, weil immer wieder Appelgren, der am Ende des Abends auf 15 Paraden kam, im Weg stand.

Nun kann Hinze bei der Besetzung der Torhüterposition aktuell ohnehin nichts falsch machen, bei der Entscheidung für den Schweden hatte er jedoch das richtige Gespür: „Er war im letzten Bundesligaspiel unfassbar gut, deshalb habe ich ihm heute wieder das Vertrauen gegeben.“ Und „Apfel“ zahlte zurück, verhinderte unter anderem mit seinem parierten Siebenmeter gegen Caspar Mortensen beim 27:27 (48.) die Hamburger Führung, aber auch die 30:27-Führung (51.) war kein Ruhekissen, hatte der HSV drei Minuten später wieder ausgeglichen. Die Löwen blieben cool und Jannik Kohlbacher, der ebenso wie Halil Jaganjac und Olle Forsell Schefvert nach dem European-League-Spiel unter der Woche zurück in die Startaufstellung gerückt war, nannte einen Grund dafür: „Wir waren darauf vorbereitet, dass es hier bis zum Ende Spitz auf Knopf werden kann.“ Und während die Spieler nach dem Schlusspfiff tanzten, atmete Trainer Hinze erst einmal tief durch: „Ich bin froh, dass es nicht gekippt ist.“

Dabei begann direkt nach dem Schlusspfiff die Konzentration auf das letzte Gruppenspiel der European League am Dienstag (20.45 Uhr) beim HBC Nantes: „Wir werden einfach weiterkämpfen und auf unsere Stärken vertrauen. Wir freuen uns auf Nantes“, erklärte Ymir Gislason mit einem breiten Grinsen.

HSV Hamburg: Mortensen (10/3), Lassen (6), Tissier (5), Weller (3), Ilic (3), Andersen (3/1), Magaard (2)

Rhein-Neckar Löwen: Kirkelokke (10), Lindenchrone (9), Knorr (8), Kohlbacher (4), Móré (2), Gislason (2), Forsell Schefvert (1). env

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