Skip to main content

Damen-Basketball-Bundesliga

Sterne Keltern mittendrin im Corona-Chaos: Positive Fälle beim kommenden Gegner

Die positiven Corona-Fälle in der Damen-Basketball-Bundesliga reißen nicht ab. Vielleicht wird die Saison sogar noch vor den Play-offs beendet. Viele Fragen sind derzeit offen.

Stillstand: Immer wieder bremsen positive Corona-Fälle den Spielbetrieb in der Damen-Basketball-Bundesliga aus. Foto: Harry Rubner

In der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) geht es dieser Tage ordentlich zur Sache. Und zwar nicht nur auf dem Parkett, auch abseits des sportlichen Geschehens haben Vereine und der Verband allerhand zu tun.

Die verbalen Giftpfeile, die vor eineinhalb Wochen aus Freiburg in Richtung Rutronik Stars Keltern geschossen wurden, weil die Breisgauer monierten, dem Kader des Erstliga-Spitzenreiters würde keine deutsche Spielerin angehören, sind schon längst wieder verflogen. Keltern feuerte erfolgreich zurück, gab bei der 105:54-Galavorstellung die passende Antwort.

Doch auch am vergangenen Wochenende ging es nach Kelterns zweiter Saisonniederlage beim Tabellenzweiten TSV Wasserburg unfreiwillig in die „Verlängerung“.

Sterne Keltern rechnen nach Wasserburg-Partie mit zwei Punkten am Grünen Tisch

Da die Gastgeberinnen wie berichtet eine Spielerin auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt hatten, die bis dato noch nicht in Erscheinung getreten war und wie in der Damen-Basketball-Bundesliga-Ordnung (DBLO) vorgesehen bis 31. Januar gemeldet worden sein soll, rechnen die Sterne noch in dieser Woche mit einem nachträglichen Sieg am Grünen Tisch.

Ein entsprechendes Verfahren, berichtet Sterne-Vorsitzender Dirk Steidl, sei eingeleitet worden, entspannt warte man im Enzkreis auf das Urteil.

Die zwei Punkte könnten sich in der Endabrechnung noch als Gold wert erweisen. Schließlich steht im enger gewordenen Rennen um Platz eins aktuell mehr denn je infrage, ob die Saison nach dem Pokal-Top4 am 20./21. März in der Dietlinger Speiterlinghalle überhaupt noch – also mit Play-offs – zu Ende gespielt wird.

Steidl macht kein Geheimnis daraus, dass er „nach dem Top4 einen Strich unter die Saison“ ziehen würde. Auch beim Verband gibt es solche Gedanken, allerdings scheint es ebenfalls möglich, den Play-off-Modus zu verkürzen oder in anderer Form vorzunehmen.

Positive Corona-Fälle bei kommenden Gegnern der Sterne

Viele Teams sind einige Partien in Rückstand, immer wieder gibt es positive Corona-Fälle. So erst in den vergangenen Tagen beim Herner TC und bei den Angels Nördlingen, dem Gegner der Sterne am kommenden Sonntag. Herne wäre am Freitagabend, 5. März, bei den Sternen zu Gast. Bis die finalen Ergebnisse der PCR-Tests vorliegen, muss abgewartet werden.

Die Nördlingerinnen haben sich laut Vereinsangaben in häusliche Quarantäne begeben und werden sich vorerst isolieren. Bei Herne wird wohl geprüft, ob es sich bei der positiv getesteten Spielerin um eine mutierte Virusvariante handelt. Sollte der Rest des Teams symptomfrei sein, könnte durchaus auch gespielt werden.

Zu glauben, dass in den kommenden Wochen keine Corona-Fälle mehr auftreten, wäre blauäugig.
Dirk Steidl, Vorsitzender Rutronik Stars Keltern

So oder so: Zu glauben, dass die Corona-Fälle in den kommenden Tagen und Wochen abnehmen, „wäre blauäugig gedacht“, meint Steidl. Es gibt – abgesehen von Keltern – fast kein Team mehr in der Liga, das noch nicht von einem positiven Corona-Fall betroffen war.

In der kommenden DBBL-Saison sind 14 Mannschaften möglich

Zumindest was die Auf- und Abstiegsregelungen anbelangt, hat die DBBL schon einmal reagiert. In der Ersten Bundesliga erhalten die Mannschaften auf Platz elf und zwölf der offiziellen Abschlusstabelle der aktuellen Saison auch für die Spielzeit 2021/22 das sportliche Teilnahmerecht.

In Liga zwei wird der Abstieg ebenfalls ausgesetzt, zwei Teams erhalten das Recht, in Liga eins zu starten. 2021/22 können damit bis zu 14 Mannschaften antreten.

nach oben Zurück zum Seitenanfang