Skip to main content

„International Canoe Federation“ hat Meinung geändert

Saeid Fazloula von den Rheinbrüdern Karlsruhe lebt seinen Traum von Olympia weiter

Saeid Fazloula, Kanute bei den Rheinbrüdern Karlsruhe, hat wieder Spaß am Paddeln gefunden. Das hat einen Grund. Nachdem die „International Canoe Federation“ (ICF) sich kürzlich bereit erklärt hatte, dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) den 2014 aus dem Iran geflohenen Fazloula als Mitglied der Flüchtlingsmannschaft vorzuschlagen, lebt dessen Traum von den Olympischen Spielen wieder.

Saeid Fazloula (Rheinbrueder Karlsruhe), Shooting im Hinblick auf die Aufnahme ins Refugee Olympic Team (ROT) vor dem Karlsruher Schloss. Foto: Helge Prang/GES

Die frühmorgendliche Trainingseinheit im Rheinhafen hat Saeid Fazloula hinter sich und er hat offensichtlich wieder Spaß am Paddeln gefunden. Das hat einen Grund. Nachdem die „International Canoe Federation“ (ICF) sich kürzlich bereit erklärt hatte, dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) den 2014 aus dem Iran geflohenen Fazloula als Mitglied der Flüchtlingsmannschaft vorzuschlagen, lebt dessen Traum von den Olympischen Spielen wieder.

Ganz freiwillig kam dieser Vorschlag der ICF möglicherweise nicht zustande, wie Rheinbrüder-Chef Detlef Hofmann mutmaßt. Denn der Kanu-Weltverband und explizit dessen Generalsekretär Simon Toulson hatten sich lange Zeit hartnäckig geweigert, Fazloula überhaupt als Flüchtling anzuerkennen.

Begründet wurde dies mit Auskünften aus dem Iran. Ausgerechnet dem Land, das Fazloula 2014 nach der Kanu-WM in Mailand, wo er für den Iran teilnahm, nach der Heimkehr noch am Flughafen verhaften ließ, weil er angeblich zum Christentum konvertieren wollte. Ein Vorwurf, der im Iran sogar die Todestrafe vorsieht. Der „Beweis“: Ein Selfie, das ihn vor dem Mailänder Dom zeigt, den er als Tourist besucht hatte.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang