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Fußball-Referee mit Perspektive

Schiedsrichter Daniel Schlager aus Hügelsheim liebäugelt mit internationalen Aufgaben

Für Fußball-Schiedsrichter Daniel Schlager ging es in den vergangenen Jahren auf der Karriereleiter steil nach oben. Mittlerweile hat der 31-jährige Bietigheimer, der in Hügelsheim wohnt, 30 Bundesliga-Spiele geleitet und ist auf dem besten Weg, auch auf internationaler Ebene Fuß zu fassen.

Die gelbe Wand: Schiedsrichter Daniel Schlager und die Dortmunder Spieler um Mats Hummels (Vierter von rechts) und Marco Reus (Dritter von rechts) hatten sich am 30. Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison im Heimspiel des BVB gegen Union Berlin offensichtlich einiges zu sagen. Foto: Martin Meissner/dpa

Thorsten Kinhöfer legte eine beachtliche Karriere als Fußball-Schiedsrichter hin. Der Mann aus Herne leitete mehr als 200 Bundesliga-Spiele und vertrat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) lange auf internationaler Ebene. Der erfahrene Referee ist zwar 2015 altersbedingt aus dem Profifußball ausgeschieden, die Szene verfolgt er aber immer noch genau.

In einem Interview meinte der 52-Jährige kürzlich: „Die Überraschung der vergangenen Bundesliga-Saison ist für mich Daniel Schlager – ein junger Schiedsrichter, der mit 31 Jahren eine sehr gute Saison gepfiffen und sich für höhere Aufgaben empfohlen hat.“ Der Genannte nimmt die Aussage mit Humor. „Das freut mich zu hören. Da will ich mal nicht widersprechen“, sagt Schlager mit einem Lachen.

Fakt ist, dass Kinhöfer mit seiner Auffassung offensichtlich nicht alleine steht. Schlager berichtet von einem „sehr positiven Feedback“, das er während und nach seiner dritten Runde in der Bundesliga von den Trainern und der Sportlichen Leitung erhalten hat. „2020/21 ist für mich relativ geräuschlos verlaufen“, bilanziert der Hügelsheimer. Was wiederum als gutes Zeichen für die Leistungen eines Schiedsrichters gesehen wird.

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