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Sorgen und Hoffnungen in der Pandemie

Sportvereine in der Region Karlsruhe müssen besonders um ihre jungen Mitglieder kämpfen

Online-Training und Übungen in Mini-Gruppen: Die Vereine in der Region kämpfen darum, den Nachwuchs in Bewegung zu halten und hoffen auf großen Sport-Hunger nach der Pandemie

Training mit Sally: Jette Schröder von der KRK kann seit Monaten nicht in die Halle, zumindest den Hund freut’s. Drei via online gesteuerte Einheiten stehen für die Turnerin auf dem Wochenplan. Foto: Markus Gilliar/GES

Das letzte Training? Lucia Marschall weiß es genau. „Am Donnerstag vor den Herbstferien. Also ziemlich, ziemlich lange her“, sagt die 15 Jahre alte Volleyballerin der VSG Ettlingen-Rüppurr. Seither ist die Halle für die Gymnasiastin gesperrt. „Mega schade“ sei das, sagt Lucia, die vor allem die Gemeinschaft vermisst, „Sport zu machen, die Leute zu sehen, zu quatschen“.

Doch auch im Stillstand ist Bewegung drin. Zwischen den Fußballplätzen des FC Friedrichstal, zum Beispiel: Drei Felder, drei Stationen für je zwei Kinder, nach 20, 30 Minuten wechseln die Mini-Gruppen von einem zum nächsten Platz. Kontaktfreies Fußballtraining in der Pandemie.

Trainer Markus Blust betreibt viel Aufwand, damit seine E-Jugend-Kicker zweimal die Woche Ball- und Schussübungen machen können. Und: „Dass sie mal raus kommen“, wie Blust sagt. Auf Dauer ist das kein Ersatz für echtes Training, in dem gerannt, gekämpft, geschrien wird. Aber: es ist zumindest ein Angebot. Und besser als nichts.

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