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Fußball-Landesliga

SV Mörsch geht mit neuer Strategie und hohen Zielen in die Saison 2021/22

Die vergangene Saison lief für den Fußball-Landesligisten SV Mörsch bis zum Abbruch überhaupt nicht nach Wunsch. Trotzdem verfolgt Trainer Christian Hofmeier nach der langen Corona-Pause hohe Ziele.

Gespräch mit Neuzugängen: Mörschs Trainer Christian Hofmeier unterhält sich mit Rückkehrer Maximilian Schmitt und Torhüter Niklas Volo (rechts). Foto: Hans-Jürgen Collet

Den Zeppelin, der während der Mannschaftsvorstellung des südbadischen Fußball-Landesligisten SV Mörsch über dem Vereinsgelände schwebte, wertete Christian Hofmeier als gutes Omen. „Goodyear“ war auf dem Luftschiff zu lesen, und der Mörscher Trainer ist zuversichtlich, dass es für ihn und sein Team ein gutes Jahr wird.

„Unser Vorteil ist, dass wir eine homogene Mannschaft haben“, sagt Hofmeier, der gemeinsam mit dem neuen Trainer von Sands Bundesliga-Frauen, Matthias Frieböse, eine Fußballschule betreibt. Es sei keiner im Aufgebot, der über 30 Tore in einer Saison schießt.

„Aber alle sind auf einem sehr guten Landesliga-Niveau. Das Team ist unsere größte Stärke“, sagt Hofmeier, der zwar in seine zweite Saison in Mörsch geht, wegen des pandemiebedingten Abbruchs aber erst neun Punktspiele des SVM verantwortete. Die bescheidene Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden, sechs Niederlagen, Platz 16 im 17er-Feld.

Landesliga: SV Mörsch peilt Platz 6 an

Vor diesem Hintergrund mutet das ausgegebene Ziel durchaus gewagt an, Platz sechs peilen Sportvorstand Pascal Huber und auch Hofmeier an. „Wir wollten der Mannschaft ein hoch gestecktes Ziel geben“, erklärt Huber, der im Hauptjob eine Führungsrolle in der Nachwuchs-Akademie des Zweitligisten Karlsruher SC ausübt.

Wir wollten der Mannschaft ein hoch gestecktes Ziel geben.
Pascal Huber, Sportvorstand SV Mörsch

„Es soll ein Anreiz sein für die Mannschaft und die Sinne schärfen“, meint Hofmeier zur ambitionierten Vorgabe, die mit fast unverändertem Personal erreicht werden soll.

In Maximilian Schmitt und Niklas Volo melden die Mörscher lediglich zwei Neuzugänge, mit einem dritten sei man im Gespräch, berichtet Huber. Schmitt kehrt nach zwei Jahren in Nordbaden beim FC Friedrichstal zurück in die Sandgrube, wo er zahlreiche Verbandsliga-Partien bestritt.

„Es war für mich kein langes Überlegen, es ist immer noch eine attraktive Liga“, sagt Schmitt zu seiner Rückkehr. Mit der Verpflichtung von Volo, der vom württembergischen Landesligisten FC Mengen kommt und in Karlsruhe studiert, reagierten die Mörscher auf den Abgang von Torwart Louis Manz zum SV 08 Kuppenheim.

Schmerzhafte Abgänge beim SV Mörsch

Volo bildet nun zusammen mit Justin Schmidtke und Tobias Quentel das Torhüter-Trio in Mörsch, wobei bei Quentel eventuell ein Umzug nach Japan ansteht. Neben dem Verlust von Manz schmerzt die SVM-Verantwortlichen auch der Wechsel von Mike Melzer zum Lokalrivalen RW Elchesheim.

Statt eines personellen Umbruchs setzt Coach Hofmeier auf eine veränderte Strategie. „Wir werden die Strukturen umstellen, auch was die Taktik angeht. Es geht um eine klare Sprache auf dem Platz.“ In der Verbandspokal-Qualifikation fruchteten diese Umstellungen bei der 0:3-Niederlage gegen den Landesliga-Konkurrenten RW Elchesheim, Hofmeiers Ex-Club, zumindest bezüglich des Resultats noch nicht. Um Punkte geht es wieder am Sonntag (15 Uhr), wenn der FSV Altdorf in der Mörscher Sandgrube gastiert.

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