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Verbandsliga

SV Spielberg mit Respekt und breiter Brust

Der SV Spielberg will „um die vorderen Plätze mitspielen” und erhofft sich eine „sehr gute Runde”. Hauptaugenmerk gilt einer guten Defensive, denn der Angriff gilt als treffsicher.

Staff und Zugänge: Stehend von links: Sören Kaiser (Co-Trainer), Jannik Hoffmann, Fabian Geckle, Sebastian Weber (Trainer), Marvin Gondorf, André Schmidt (Torwart-Trainer), Jürgen Szilard (Sportlicher Leiter). Sitzend von links: Nico Plattek, Fabian Gondorf, Silas Keck, Paulo Henrique Ursino Lima. Foto: Oliver Hurst GES/Oliver Hurst

Von Hans Falsehr

Der Aufstieg in die Fußball-Oberliga ist in dieser Saison zumindest offiziell kein Thema am Talberg. Dabei sind zwei der vier in der Abschlusstabelle der vergangenen Saison vor dem SV Spielberg platzierte Mannschaften 2020/21 nicht mehr mit von der Partie.

Denn die zweite Mannschaft des FC Astoria Walldorf als Meister und der 1. FC Bruchsal als Zweiter haben den Sprung aus der badischen Verbandsliga in die höchste baden-württembergische Spielklasse geschafft. Ansonsten rangierten vom aktuellen Teilnehmerfeld nur noch Mutschelbach (Platz drei/2,0) und Heddesheim (Platz vier/1,81) in der nach Punkte pro Spiel errechneten Abschlusstabelle vor dem SVS (Platz 5/ebenfalls 1,81).

Trotzdem formulieren sowohl Spielbergs Sportlicher Leiter Jürgen Szilard („Ich möchte nicht tiefstapeln und denke, wir können um die vorderen Plätze mitspielen“), als auch Trainer Sebastian Weber („Oberes Drittel“) das Saisonziel eher defensiv.

Kapllani zum KSC als Co-Trainer der U17

Den in diesem Sommer acht Abgängen stehen sieben Zugänge gegenüber. Zum Beispiel hat Co-Trainer und Spieler (zwölf Einsätze/sechs Tore) Edmond Kapllani den Talberg verlassen, um bei der U17 des Zweitligisten KSC als Assistent von Sirus Motekallemi den nächsten Schritt in seiner Trainerkarriere zu machen.

Ins Gewicht fallen noch mehr oder weniger der Verlust von Nikolai Bauer (17 Einsätze) und Ryotaro Tomizawa (17 Einsätze/vier Tore). Ansonsten haben nur Spieler den SVS verlassen, die – auch verletzungsbedingt – kaum oder gar nicht eingesetzt wurden. Sören Kaiser lief 2019/20 nur zweimal für Spielberg auf und trat am 1. Juli die Nachfolge von Kapllani als Co-Trainer an.

„Neuzugänge passen gut rein”

Hingegen war ein Großteil der Neuzugänge – Fabian Geckle, Fabian und Marvin Gondorf, sowie Silas Keck – bei seinen vorherigen Vereinen Stammspieler. „Wir konnten unseren Kader weitestgehend zusammenhalten“, fasst Jürgen Szilard das Kommen und Gehen in Spielberg zusammen. „Und die Neuzugänge passen gut rein.“

Drei Torhüter und 19 Feldspieler stehen Trainer Sebastian Weber zur Verfügung. Mit ihnen möchte er nach Möglichkeit an die Leistungen und Ergebnisse anknüpfen, die seine Mannschaft vor dem Corona-Stopp zeigte respektive erreichte.

„Wir haben die vier noch ausgetragenen Spiele der Rückrunde gewonnen und dabei nur ein Gegentor kassiert. Dass wir defensiv gut stehen“, darauf wird der SVS-Coach auch in der neuen Saison primär Wert legen. Denn „vorne“, da ist sich „Effe“ sicher, „werden wir unsere Tore machen.“

Über das Sportliche hinaus erwartet Weber aber auch, „dass wir jeden Gegner ernst nehmen und respektvoll mit ihm umgehen.“ Hochnäsigkeit ist tabu. „Trotzdem wollen und müssen wir mit breiter Brust auftreten. Das für den fußballerischen Erfolg nötige Selbstvertrauen wollen wir uns in der Vorbereitung erarbeiten und werden es dann in den Pflichtspielen auch auf den Platz bringen.“ Insgesamt glaubt der SVS-Coach: „Wir können sicher eine gute Runde spielen – ich hoffe sogar, eine sehr gute.“

Zugänge: Marvin Gondorf (Spvgg Durlach-Aue), Fabian Gondorf (Spvgg Durlach-Aue), Fabian Geckle (1. FC Bruchsal), Silas Keck (Fortuna Kirchfeld), Nico Plattek (TSV Grunbach), Jannik Hoffmann (KSC U19), Paulo Lima (FC Nöttingen).

Abgänge: Nikolai Bauer (Neckarsulmer SU), Samuel Brunner (Spvgg Durlach-Aue), Matthias Fixel (FC Ersingen), Edmond Kapllani (KSC U17 Co-Trainer), Simon Meier (Jahn Zeiskam), Jan-Ruven Schieferdecker (Spvgg Durlach-Aue), Ryotaro Tomizawa (Ziel unbekannt), Sören Kaiser (Karriereende, neuer Co-Trainer des SV Spielberg).

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