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Landesliga

TuS Bilfingen tritt mit breiter Brust an

Beim TuS Bilfingen hat man sich für die neue Spielzeit viel vorgenommen. Der Kader wurde kräftig umgekrempelt, viele Spieler wurden verpflichtet. Der eingeschlagene Weg verspricht ein spannender zu werden.

Hoch das Bein: Levent Cumur vom TuS Bilfingen spitzelt den Ball über Gegenspieler Michael Reith von Fortuna Kirchfeld hinweg. Foto: Arnd Waidelich

Von Bernd Schweinberger

Trainer Dzemal Cerovac und sein Stellvertreter sowie Spielleiter Steffen Domes haben beim Fußball-Landesligisten TuS Bilfingen den Sommer über ganze Arbeit geleistet. Innerhalb weniger Wochen haben sie mit den verbliebenen Akteuren und den neuen Spielern eine Mannschaft geformt, die schon in der Vorbereitungszeit einige Ausrufezeichen gesetzt hat. Vor allem konditionell scheinen die Kicker um Kapitän Benjamin Krause gut gerüstet.

Offensiv ist das Spiel der Bilfinger variabler geworden

In den Pokalspielen waren die Bilfinger beispielsweise jederzeit in der Lage, bis an die Leistungsgrenze zu gehen. Die Partie gegen den Regionalligisten FCA Walldorf (0:1) hat klar gezeigt, dass man die Truppe vom Schalkenberg ganz weit vorne einreihen muss, wenn es in dieser Saison 2020/21 um die Vergabe des Meistertitels geht. Das Team ist in der Defensive gefestigt, ohne den Erfolg mit einer Mauertaktik suchen zu müssen. Im Gegenteil: Das Spiel des TuS Bilfingen nach vorne ist variabler geworden. Im Angriff steht Lars Kuhn, der richtig vor Eifer sprüht und dem seine Rückkehr zum TuS richtig Spaß zu machen scheint. So lauffreudig hatte man den Angreifer offensichtlich auf dem Schalkenberg nicht in Erinnerung. Zusammen mit Oguzhan Celebi, der sich noch auf der Suche nach seiner Bestform befindet, und mit den Lenkern Murat Ertugrul und Samuel Königstein scheint klar zu sein: Auf dem Weg zum Titel führt kein Weg am TuS vorbei.

Wir werden an den Jungs noch viel Freude haben.
Steffen Domes, Spielleiter TuS Bilfingen

„Die Jungs ziehen alle voll mit, an denen werden wir noch große Freude haben“, sieht Domes großes Potenzial in der Mannschaft. Und weiter sagt er: „Das Selbstvertrauen ist da, alle wissen um ihre Vorzüge. Darauf können wir aufbauen.” Da sein Coach kurzfristig im Urlaub war, leitete zwischenzeitlich auch Domes einmal das Training. Zuletzt wurde die Trainingsintensität gedrosselt, um für das Auftaktspiel gegen den Mitfavoriten ATSV Mutschelbach II gewappnet zu sein. Anschließend steht das Derby beim SV Büchenbronn an, danach geht es für die Bilfinger im Prestigeduell auf dem Schalkenberg gegen den FC Ersingen. „Nach diesen drei Spielen wissen wir, wo wir stehen“, sagt Domes.

Die Transfers des TuS Bilfingen

Zugänge: Denis Baral, Marius Baral, Daniell Scarafil (alle FC Alemania Hamberg), Alper Demirci, Ricardo Martines (beide FC Bruchsal), Mikias Argaw, Brian Oppong (beide SG Daxlanden), Leutrim Beqiraj (SV Michelbach), Musa Kaykun (FzG Münzesheim), Marco Haidour (FV Fortuna Kirchfeld), Levent Cumur (FC Germania Singen), Rahim Benhafsa (FC Nöttingen), Samuel Königsfeld, Merlin Tchanzu (beide FC Espanol Karlsruhe), Lars Kuhn (TSV Grunbach).

Abgänge: Rico Reichenbacher, Luca Stojic, Can Turan (alle VfB Bretten), Kevin Geiger, Valentino de Grigoli (beide FC Ersingen), Kevin Stoitzner.

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