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Alternativlose Absage

Corona macht Organisatoren der Volkslauf-Cup-Serie erneut einen Strich durch die Rechnung

In den vergangenen Wochen hat es sich durch zahlreiche Absagen bereits abgezeichnet, nun wurde Nägel mit Köpfen gemacht: Die Volkslauf-Cup-Serie wird auch im Jahr 2021 ohne Wertung bleiben.

Hoffen auf Besserung: Bilder wie dieser Start beim Huchenfelder Keibellauf im Jahr 2019 wünschen sich die Veranstalter der Volkslaufserie im kommenden Jahr wieder. Foto: Harry Rubner

Irgendwie hatte es Bernd Elfner im April schon geahnt, wenngleich er sich die Hoffnung noch nicht nehmen ließ. Mit der Absage des Gaißeschennerlaufs des TV Kieselbronn wurde es erneut düster um die Serienwertung des seit vielen Jahren etablierten Volkslauf-Cups der Sparkasse Pforzheim Calw.

Von den insgesamt sieben Läufen war zuvor schon der Kärcher-Lauf in Illingen aus dem Kalender gefallen. Anschließend fiel der Wettkampf in Huchenfeld aus, der Pforzheimer Citylauf konnte ausschließlich virtuell steigen.

Weil nun auch die SFG Serres den Heckengäulauf strich, hatte Elfner als Chef-Organisator der Serie keine andere Wahl mehr. Nach 2020 wird es auch im Jahr 2021 keine Wertung in der Volkslaufserie geben. Eine „Absage mit Ansage“, wie er am Mittwochmorgen selbst sagt.

„Wir haben lange gehofft, dass wenigstens drei oder vier der geplanten sieben Laufveranstaltungen möglich sind“, sagt er auch mit Blick an das mittlerweile bestehende Impfangebot. Jedoch fand bisher lediglich der Hesse-Lauf statt. Und das mit relativ geringer Teilnehmerzahl. „Darüber hinaus waren unter diesen gut 100 Läufern hauptsächlich Läufer aus dem Calwer Raum, die weniger zum Stammklientel der Serienwertung zählen“, erläutert Elfner.

Organisatoren der Volkslauf-Cup-Serie bleiben weiter am Ball

Übrig bliebe zum jetzigen Zeitpunkt nur noch der Ranntallauf in Nöttingen, der für den 28. September geplant ist. „Da eine Serienwertung mit maximal zwei Veranstaltungen sinnlos ist, müssen wir schweren Herzens auch für 2021 mitteilen, dass es keinen Volkslauf-Cup geben wird“, so Elfner.

Wie es für die Verantwortlichen nun weitergeht? „Ich denke, ich werde im Oktober eine erste Sitzung mit den Veranstaltern der Läufe einberufen“, erklärt der Chef-Organisator. „Bis dahin ist vielleicht etwas absehbarer, wie sich die Lage entwickelt.“ Eines aber ist sicher: Nicht nur Elfner, sondern viele Laufbegeisterte in der Region hoffen darauf, dass die Volkslaufserie wieder steigen kann.

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