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Zweite Volleyball-Bundesliga

Volleys-Angreifer Roos: Allrounder vom SSC Karlsruhe auf Höhenflug

Volleys-Angreifer Felix Roos ist derzeit stark in Form. „Es macht unfassbar Bock!“, sagt er. Am Wochenende aber haben die Karlsruher erneut Pause: Die Partie gegen Delitzsch wurde abgesagt.

Feste Größe: Felix Roos ist mit den Baden Volleys in der Zweiten Volleyball-Bundesliga auf Erfolgskurs. Foto: Tim Carmele/GES

Die ganze Energie, die ganze Spannung dieses packenden Spitzenspiels ist bis zur letzten Sekunde zu spüren gewesen. „Kein Ball wurde verloren gegeben“, sagt Felix Roos in der Rückschau auf das Duell der Baden Volleys SSC Karlsruhe beim Zweitliga-Branchenführer TSV Mimmenhausen.

Aus dem ziehen Roos und die Volleys trotz des knappen 2:3 und dem damit verpassten Sprung auf Platz eins der Tabelle der Zweiten Volleyball-Bundesliga weitere Kraft für kommende Aufgaben. „Es tut weh, zu verlieren. Vor allem so“, sagt Angriffs-Allrounder Roos über das unglückliche 17:19 im Tie-Break: „Aber es war ein sehr gutes Spiel von uns.“

Volleys unterstreichen auch im Topspiel ihre Formkurve

Doch Mimmenhausen war wieder mal „nicht kleinzukriegen“, wie Roos sagt. Gleichzeitig unterstrichen die fast ebenbürtigen Karlsruher ihren Form-Trend - seit dem verschlafenen Liga-Auftakt gegen Leipzig steigerte sich die Mannschaft von Trainer Antonio Bonelli stetig. „Wir spielen jetzt schon auf einem sehr guten Niveau“, urteilt Roos. Was auch für den 21-Jährigen selbst gilt.

Es macht unfassbar Bock!
Felix Roos / Volleys-Angreifer

Roos, der als aufstrebendes Talent von der SG Ostalb 2016 nach Karlsruhe kam und in der Vorsaison bereits deutlich mehr Verantwortung in der Team-Statik trug, zählt in dieser Runde zu den festen Größen auf dem Feld. „Das ist genau die Entwicklung, die ich mir gewünscht habe“, sagt der 1,94 Meter große und variabel einsetzbare Angreifer. „Er kann auf beiden Seiten performen und Druck über die Angaben machen“, betont Bonelli und ergänzt: „Er hat sich auf einem sehr guten Zweitliga-Niveau festgebissen.“

Partie gegen Delitzsch von der Liga abgesetzt

Es läuft also bei bei den Volleys und Roos, kein Wunder also stellt der fest: „Es macht unfassbar Bock!“ Das sollte am Samstag auch der GSVE Delitzsch zu spüren bekommen. Die Partie wurde aber am Mittwoch von der Liga abgesetzt.

Grund: Den Volleyballern aus Delitzsch liegt anders als den anderen Zweitligisten bisher keine Ausnahmegenehmigung für den Trainings- und Spielbetrieb der Stadt vor. Daher beantragte Delitzsch die Verlegung der Partie. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Für die Volleys geht es damit erst am 14. November auswärts beim TV Bliesen weiter. „Wir wollen uns da oben festsetzen“, sagt Roos mit Blick auf die nächsten Partien, die zumindest bis Ende November auf jeden Fall stets ohne Zuschauer ausgetragen werden. Roos gibt zu, dass es das gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner schwerer mache, gleich mit der nötigen Spannung zu starten.

Bonelli wird sein Team auch darauf vorbereiten müssen, auf den Gegner werden die SSC-Volleyballer von ihrem Coach ohnehin stets bestens eingestellt. „Der Plan, den er sich ausdenkt, geht eigentlich jedes Mal auf“, sagt Roos: „Wir müssen ihn nur umsetzen.“ Das gelang im Spiel in Mimmenhausen nur in einer Phase im dann verlorenen dritten Satz nicht. „Da haben wir mehr Freestyle gespielt“, ärgert sich Bonelli noch Tage danach.

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