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Glatter 3:0-Erfolg

Wieder im Topspielmodus: Baden Volleys distanzieren Verfolger Gotha

Bei Verfolger Gotha liefern die Baden Volleys einen starken Vortrag ab. Am Ende steht der nächste glatte Sieg für den Karlsruher Volleyball-Zweitligisten gegen einen direkten Konkurrenten. Und die erneute Herbstmeisterschaft.

Schlagkräftiges Duo: Zuspieler Tobias Hosch (links), der beim Sieg der Karlsruher in Gotha zum besten Akteur gewählt wurde, und Laurin Derr. Foto: Stefan Mazur/GES

Nach dem wackligen Derby-Erfolg zuletzt gegen die FT Freiburg haben die Baden Volleys des SSC Karlsruhe im Verfolger-Duell in Gotha wieder in ihren Topspielmodus geschaltet.

Bei den Blue Volleys setzten sich die Badener nach einem starken Vortrag glatt mit 3:0 (25:23, 25:17, 25:19) durch und zeigten damit einem direkten Konkurrenten wiederholt die Grenzen auf. Zudem sicherte sich der Karlsruher Club erneut die Herbstmeisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd.

Das ist natürlich eine schöne Sache.
Jens Sandmeier, Volleys-Kapitän

„Das ist natürlich eine schöne Sache“, sagte Kapitän Jens Sandmeier über die inoffizielle Halbzeitmeisterschaft. Ziel bleibe natürlich der „echte“ Titel am Saisonende. „Aber wir schauen weiter von Spiel zu Spiel. Damit sind wir gut gefahren“, sagte der Angreifer.

Durch den Erfolg bei den von Cheftrainer Antonio Bonelli vor der Runde als Topfavoriten ausgemachten Thüringern haben die Karlsruher bereits sieben Zähler Vorsprung auf Gotha, das zudem bereits zwei Spiele mehr absolviert hat. Erster Verfolger des kaum zu stoppenden Karlsruher Erfolgs-Kollektivs (zwölf Spiele, 31 Punkte) ist jetzt wieder der TSV Mimmenhausen (13/27) vor dem SV Schwaig (elf/24). Der TV/DJK Hammelburg ist hinter Gotha Fünfter (13/23).

Gegen die direkte Konkurrenz fast makellose Bilanz

Bemerkenswert aus Karlsruher Sicht: Nur gegen Schwaig gab das Team einen Satz ab, ansonsten setzten sich die Baden Volleys in den Duellen mit der Titelkonkurrenz jeweils 3:0 durch. „Irgendwie schaffen wir es gegen diese Mannschaften, die taktischen Vorgaben noch besser umzusetzen, uns vom Kopf her noch einen Tick stärker zu fokussieren“, stellte Sandmeier fest.

Gegen große Thüringer setzte Bonelli unter anderem auf 2,11 Meter-Mittelblocker Jonathan-Leon Finkbeiner und stellte auch den jungen Zuspieler Tobias Hosch von Beginn an. Der wartete, wie der Rest des Teams, mit einer starken Leistung auf und sicherte sich am Ende die Goldmedaille als wertvollster Spieler der Partie.

Im lange Zeit ausgeglichenen ersten Satz lagen die Volleys meist mit einem Zähler vorne, doch widerstandsfähige Hausherren glichen immer wieder aus und blieben bis zum Schluss dran. Stabile Gäste aber ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und dominierten im zweiten Durchgang dann deutlich. „Da ist Gotha auch ein stückweit auseinandergefallen“, bemerkte Sandmeier.

Volleys aus Baden dominieren zweiten Satz

Über 13:11 und 20:14 zogen die Badener davon und sicherten sich souverän die 2:0-Satzführung. Warum Gotha aber ebenfalls oben mitmischt, das bewiesen sie anschließend. Unbeeindruckt vom Rückstand stellten sie nun die Gäste vor Probleme, erarbeiteten sich eine zwischenzeitliche 16:12-Führung.

Die Antwort von Jens Sandmeier & Co fiel freilich beeindruckend aus. Kampfstark und durchschlagskräftig holten die Karlsruher auf. Den Grundstein für den dritten Satzerfolg legte schließlich Laurin Derr, der am Netz die Punkte zum 19:18, 20:18 und 23:19 besorgte.

Im letzten Spiel des Jahres gastieren die Baden Volleys am kommenden Samstag in Dresden. Eine Verlegung ins neue Jahr steht aber noch im Raum.

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