Skip to main content

Nach viel Training

WKG Karlsruhe/Bretten kämpft um die deutsche Meisterschaft in der Rhythmischen Sportgymnastik

Bei der Rhythmischen Sportgymnastik geht es um Ästhetik und Anmut. Die Wettkampfgemeinschaft aus SSC Karlsruhe und TV Bretten hat es mit viel Training bis zu den deutsche Meisterschaften gebracht, bei der es gegen eine starke Konkurrenz geht.

Vorfreude auf die Titelkämpfe: Die Sportgymnastinnen der Wettkampfgemeinschaft SSC Karlsruhe/TV Bretten greifen in Dortmund an. Foto: Kurt Klumpp

Die Sportgymnastinnen der Wettkampfgemeinschaft SSC Karlsruhe/TV Bretten verbrachten ihre bisherigen Pfingstferien fast ausschließlich in der SSC-Halle.

Vorturnerin Anja Engster, von 1987 bis 1989 selbst Mitglied der RSG-Gruppe des Deutschen Turner-Bundes und Teilnehmerin an Welt- und Europameisterschaften, hatte die sieben Mädchen im Alter zwischen 15 und 21 Jahren zum täglichen Training gebeten.

Grund war die intensive Vorbereitung auf die deutschen Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG). Mit großer Fernseh-Präsenz werden „Die Finals 2021“ vom 3. bis zum 6. Juni in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Braunschweig stattfinden. Vergeben werden dabei in 18 Sportarten 140 deutsche Meistertitel.

Zwei Pflichtübungen bei deutschen Meisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik

Die RSG-Gruppe aus Karlsruhe und Bretten wird bereits an diesem Mittwoch von 18.30 bis 20 Uhr in der Dortmunder Westfalenhalle um den Einzug in das Finale am Freitag kämpfen. Neben den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kam bei der Vorbereitung erschwerend hinzu, dass in diesem Jahr erstmals zwei Pflichtübungen gezeigt werden müssen. Bei den 2019 in Nürnberg durchgeführten deutschen Meisterschaften belegten die RSG-Mädchen aus Karlsruhe und Bretten einen guten fünften Platz.

Bei den nationalen Titelkämpfen in Dortmund wird sich die einzige teilnehmende Vereinsgruppe aus Baden-Württemberg ausschließlich mit Teams aus bundesdeutschen RSG-Stützpunkten messen müssen. „Das ist schon eine besondere Herausforderung, aber wir sind gut vorbereitet“, bestätigt Engster, die vor allem die große Disziplin ihrer Schützlinge lobt.

Choreographie der WKG Karlsruhe/Bretten mit Bällen, Reifen und Keulen

Die größte Wettkampferfahrung im Team hat die 21-jährige Elisa Schnorr, während Uljana Wiens mit 15 Jahren das Turnküken der RSG-Gruppe ist. Auch Maxima Bachmayer, Evelyn Schäfer, Martha Ostertag und Melina Holfelder kommen aus dem Talentschuppen des SSC Karlsruhe. Verstärkt wird die Wettkampfgemeinschaft durch Angelina Cosi Montes vom TV Bretten.

Jeweils fünf Gymnastinnen bilden eine Gruppe, wobei die WKG Karlsruhe/Bretten in den beiden Choreographien auf die Handgeräte Bälle, Reifen und Keulen zurückgreifen wird. Die Anreise nach Dortmund erfolgte bereits am Dienstag, weil an diesem Mittwoch vor dem Wettkampf noch ein Podiumstraining in der Westfalenhalle angesetzt ist.

Die in Wiesental aufgewachsene Sportwissenschaftlerin Anja Engster, die in Ubstadt ein eigenes Sport- und Gesundheitszentrum unterhält, ist zuversichtlich, dass ihre Gruppe das Finale erreicht, das am Freitag (15.20 Uhr/ARD) übertragen wird.

nach oben Zurück zum Seitenanfang