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Zweitligist rüstet nach

Zurück in Karlsruhe: KC Ross-Miller schlüpft wieder ins Lions-Trikot

Schon in der Vorsaison war KC Ross-Miller nachverpflichtet worden. Jetzt soll der US-amerikanische Guard erneut das Aufbauspiel der PS Karlsruhe Lions stärken.

Zurück im Lions-Dress: KC Ross-Miller hatte in der vergangenen Saison einen starken Eindruck hinterlassen beim Karlsruher Zweitligisten, der sich nun erneut die Dienste des US-Guards sicherte. Foto: Oliver Hurst/GES

Der verspätete Hoffnungsträger der schließlich abgebrochenen Vorsaison soll erneut das Aufbauspiel der PS Karlsruhe Lions beleben und stabilisieren: KC Ross-Miller ist seit Donnerstag zurück beim Karlsruher Basketball-Zweitligisten.

„Wir wollten uns auf der Spielmacher-Position noch einmal stärken, um dort auch mehr Optionen zu haben“, sagte PSK-Abteilungsleiter Danijel Ljubic. Ein Einsatz des 30 Jahre alten US-Amerikaners im Heimspiel an diesem Samstag (19.30 Uhr) gegen den Tabellenletzten Team Ehingen Urspring kommt jedoch noch zu früh.

Comeback beim Gastspiel in Nürnberg?

„Wenn alles gut läuft, kann er dann nächstes Wochenende in Nürnberg auflaufen“, sagt Ljubic. Ross-Miller, der vor seinem Abflug negativ auf das Corona-Virus getestet worden war, muss noch eine fünftägige Quarantäne absitzen und wird nächste Woche erneut getestet. Ross-Miller war schon im Sommer Wunschkandidat. Damals konnte man sich jedoch nicht auf einen Vertrag einigen.

Die Lions reagieren mit der Verpflichtung von Kenneth Craig Ross-Miller, der seit dem Weggang aus Karlsruhe vereinslos war, auf die schwankenden Leistungen von Guard Gregory Foster.

An guten Tagen kann der US-amerikanische Basketball-Weltenbummler das Spiel überzeugend lenken, an weniger guten und unter Druck aber das Spiel nicht entscheidend genug beeinflussen. Und dem jungen Nils Schmitz (19) fehlt es zwar weder an Selbstvertrauen und Talent - noch aber an Erfahrung.

KC war in der Vorsaison nachverpflichtet worden

Ross-Miller war in der vergangenen Runde im November nachverpflichtet worden und hatte seinen Wert für die damals tief im Abstiegskampf steckenden Badener bei jedem seiner Auftritte nachgewiesen. Allerdings waren das weniger als erhofft.

Weil sein Vater damals im Sterben lag, flog Ross-Miller zurück in die Heimat. Zwar kehrte er nach einem ersten Besuch zurück, als sich die Situation für seinen inzwischen verstorbenen Vater aber verschlimmerte, flog er wieder in die USA. Dann stoppte Corona ohnehin den Spielbetrieb.

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