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Zurück ins Stadion

KSC-Fans zelebrieren im Wildpark Gemeinschaftsgefühl

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie mussten die meisten KSC-Anhänger fast alle Spiele ihres Vereins im Fernsehen anschauen. Nun durften wieder 10.000 Fans ins Wildparkstadion. Die Freude war greifbar - trotz der strengen Hygienevorgaben.

Kontrollpunkte: Vor dem Spiel des KSC gegen Darmstadt werden die 3G-Nachweise der Fans kontrolliert. Foto: Jörg Donecker

Blau-weiße Pilgerströme vom Durlacher Tor in den Wildpark, glückliche Männer in Fan-Trikots beim Vorglühen im Schlosspark und dazu ein komplett zugeparkter Adenauerring: Nach eineinhalb Jahren waren beim Heimspiel des KSC gegen Darmstadt erstmals wieder 10.000 Fans im Stadion und die Freude über die Rückkehr war regelrecht greifbar.

„Es ist ein super Gefühl, das wir alle vermisst haben“, sagt Jürgen Damke, der sich mit seinen Kumpels vom Fanclub „Karlsruhe Patriots 08“ und einem Sechserpack Bier zum Warmmachen an der Fasanengartenmauer getroffen hat.

„Vor dem Spiel etwas trinken, dann gemeinsam zum Stadion laufen und dort gemeinsam feiern und leiden, das gehört zum Fußball einfach dazu“, sagt der Fanclub-Älteste.

Ihre Dauerkarten haben sich die Patriots schon lange gesichert, über die aktuellen Hygiene-Vorgaben sind sie ebenfalls gut informiert.

„Maske, ein geladenes Handy mit dem Impfnachweis und dazu der Personalausweis, da muss man aufpassen, dass man am Ende seine Dauerkarte nicht vergisst“, scherzt Damke.

KSC-Fans sind gut auf Kontrollen vorbereitet

Auf die Kontrollen sind die meisten Fans gut vorbereitet und bereits wenige Meter vor dem Stadion werden Handys, Ausweise und Tickets gezückt. An zwei Eingängen am Adenauerring müssen zunächst einmal die Eintrittskarten vorgezeigt werden.

Der Nachweis für eine Impfung, einen negativen Schnelltest oder eine überstandene Corona-Infektion wird an den gut sichtbaren 3G-Stationen kontrolliert. Dort gibt es dann auch die bunten Armbändchen für den 3G-Nachweis.

„Die Kontrollen sind okay. Viel verwirrender ist für uns, dass wir uns nicht mehr beim nackten Mann treffen, sondern hier am Südeingang“; sagen die beiden Auszubildenden Jens und Marco mit einem Schmunzeln.

Der erste Besuch im neuen Stadion

Für die beiden Brettener ist es der erste Besuch im neuen Stadion und auf die Architektur sind sie fast genauso gespannt wie auf das Spiel.

Einen Anreiseweg von 500 Kilometer aus den niedersächsischen Lohne haben Sabine und Jens Wielage auf sich genommen.

„Wir haben gestern bei einem Gewinnspiel zwei VIP-Tickets gewonnen und uns spontan auf den Weg gemacht“, erzählt Jens Wielage. „Das war ein tolle Überraschung, denn wir schaffen es sonst nicht so oft nach Karlsruhe.“

Zum KSC-Fan wurde er übrigens durch das 7:0 des KSC gegen Valencia, erzählt Jens Wielage. „Das war eine echte Initialzündung. Aber damals war ich erst zehn Jahre alt und wusste nicht, wie weit es bis nach Karlsruhe ist.“

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