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Volleyball-Bundesliga

SVG Lüneburg stoppt den Bühler Anfangselan

Der Volleyball-Bundesligist Bisons Bühl muss nach der ernüchternden 0:3-Heimniederlage gegen Lüneburg um den Einzug in die Play-off-Runde bangen. Statt des erhofften Sieges war die Mannschaft von Trainer Alejandro Kolevich gegen den starken Gast um den überragenden Jordan Ewert chancenlos.

Kein Durchkommen: Der Bühler Mathäus Jurkovics (rechts) blieb wie seine Mitspieler ein ums andere Mal im von Jordan Ewert (links) und Michel Schlien gebildeten Lüneburger Block hängen. Foto: Thomas Steuerer

Die Bemühungen des Volleyball-Bundesligisten Bisons Bühl um den Einzug in die Play-off-Runde der besten acht Mannschaften erhielten im Heimspiel gegen die SVG Lüneburg einen gehörigen Dämpfer. Die Mannschaft von Trainer Alejandro Kolevich musste sich nach einer enttäuschenden Leistung deutlich mit 0:3 (19:25, 17:25, 19:25) geschlagen geben. Die einseitige Partie dauerte nur 73 Minuten. Bühl liegt zwar nach wie vor auf Rang acht, allerdings rückten die Grizzlys Giesen, die bei der 2:3-Niederlage in Friedrichshafen einen Punkt holten, bis auf einen Zähler an die Bisons heran.

Faden nach Führung im ersten Satz gerissen

In der Bühler Großsporthalle sah es für die Einheimischen zunächst nach einem Erfolgserlebnis aus. Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß. Kolevich setzte in seiner Startformation diesmal auf die erfahrenen Alpar Szabo, Tomas Lopez und Edvinas Vaskelis und schien damit richtig zu liegen. Bühl nahm im ersten Satz das Heft in die Hand, lag bei der ersten technischen Auszeit 8:5 vorne und konnte diesen Vorsprung im Mittelabschnitt verteidigen (16:13). Beim 18:14 deutete alles auf einen Satzgewinn der Hausherren hin.

Schwächen in der Bühler Annahme

Was danach geschah, ist nur schwer zu erklären. Während beim Heimteam nun nichts mehr zusammenlief, markierte Lüneburg acht Punkte in Folge. Gijs van Solkema deckte mit seinen Aufschlägen die Schwächen in der Bühler Annahme schonungslos auf. Von diesem Schock erholten sich die Bisons nicht mehr. Lüneburg war in der Folge in allen Belangen überlegen. Die Annahme der Gäste stand besser, die Aufschläge kamen härter und präziser. Schließlich hatte Lüneburg auch bei den Blockpunkten (12:5) klare Vorteile.

Während Bühl im zweiten Durchgang beim 17:25 völlig chancenlos war, leistete man in dritten Abschnitt zumindest in der Anfangsphase Paroli. Nach dem 4:3 drehte Lüneburg aber wieder auf und entschied über 8:5 und 16:13 auch diesen Satz sicher mit 25:19 und damit das Spiel für sich.

Gästespieler Jordan Ewert mit MVP-Medaille ausgezeichnet

Die Gäste waren nicht nur die stärkere Mannschaft, sondern stellten auch den überragenden Spieler auf dem Feld: Jordan Ewert, der auf 19 Punkte kam, wurde mit der MVP-Medaille geehrt. Simon Gallas wurde als bester Bisons-Akteur ausgezeichnet.

Wir haben im Kampf um den Einzug in die Play-off-Runde leider einen Matchball nicht verwandelt.
Oliver Stolle, Manager der Bisons Bühl

Bühls Manager Oliver Stolle musste am Ende feststellen: „Wir haben im Kampf um den Einzug in die Play-off-Runde leider einen Matchball nicht verwandelt. Jetzt müssen wir unser letztes Spiel gegen Frankfurt gewinnen und zudem auf Schützenhilfe hoffen.“

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