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Landesliga Mittelbaden

TSV Reichenbach peilt den Aufstieg an

Der TSV Reichenbach macht aus seinen Ambitionen keinen Hehl: Der Landesligist will zurück in die Verbandsliga. Die Mannschaft von Trainer Tim Kappler hat kaum Abgänge zu verzeichnen und gilt als Meisterschaftsfavorit.

Trainer Tim Kappler Foto: GES/Oliver Hurst

Selten war in den vergangenen drei Jahren so offen kommuniziert worden, wo die Reise des TSV Reichenbach am Ende der nahenden Spielzeit enden soll: „Wir wollen ganz oben angreifen.

Unser gemeinsames Ziel ist der Aufstieg, das bringen wir klar zum Ausdruck, das ist mit der Mannschaft kommuniziert“, sagt der sportliche Leiter Alexander Rabsteyn. Platz eins soll es in der Landesliga werden, am Ende der Spielzeit soll die Rückkehr in die Verbandsliga feststehen.

„Nach Corona ist die Leistungsstärke schwierig zu bewerten“, sagt Rabsteyn. Das Team um Spielertrainer Tim Kappler scheint dennoch gerade offensiv kaum zu bremsen, zu hochwertig ist die Stärke der Einzelspieler.

Gehobenes Landesliganiveau in allen Mannschaftsteilen

Auch in den Mannschaftsteilen dahinter ist die Qualität auf gehobenem Landesliganiveau. Kevin Esswein (vom FC Kirrlach) kann im Angriff eine weitere hochklassige Option sein, wenn der TSV im Ballbesitz Lösungen finden muss. Daneben bieten sich Kappler eine Vielzahl an Routiniers und gereiften Nachwuchsspielern, die ein Spiel mitentscheiden können.

„Die Maxime dieser Kaderqualität ist nicht selbstverständlich nach Corona“, schätzt Rabsteyn die Möglichkeit und Ambition von Team und Gesamtverein. Anders als in den beiden Vorjahren soll in dieser Spielzeit von Beginn an gepunktet werden.

„Wir wollen es besser machen und besser aus den Startlöchern kommen“, so Rabsteyn. „Mit Urlaubern haben wir es immer stark versemmelt. Jetzt sind wir eingespielter und haben quasi keine Abgänge.“

Nur drei Abgänge

Der langjährige Torjäger Nico Ruppenstein coacht die zweite Mannschaft, zudem gingen zwei Ergänzungsspieler. Die stärkste Konkurrenz im Kampf um den Landesligathron sieht Rabsteyn beim FC Östringen und dem VfB Bretten.

„Die Mannschaft des FCÖ ist eine starke Truppe, Bretten spielt ekligen Fußball, der nicht attraktiv ist; steht tief, aber macht es sehr homogen“, so die lobenden Worte für den möglichen Überraschungsanwärter.

Qual der Wahl

Eine ähnliche individuelle Qualität der Einzelspieler und Bankoptionen sieht die Ligakonkurrenz jedoch nur in Reichenbach und Östringen. In der Summe hat Kappler in Vollbesetzung die Qual der Wahl.

Dass die elf Einzelspieler jedoch in einen Rhythmus kommen müssen, zeigte die 1:2-Schlappe im Verbandspokal in Bretten, als der TSV kurz vor Schluss das bittere Tor des Tages kassierte. Zum direkten Aufeinandertreffen mit dem FCÖ kommt es für Reichenbach am fünften Spieltag, zuvor wartet ein anspruchsvoller Ligaauftakt auf den Aufstiegsaspiranten.

„In der Landesliga sind Teams dabei, die waren eigentlich schon zweimal abgestiegen“, sagt Rabsteyn. „Einige davon haben sich verbessert. Wie sehr, wird sich zeigen.“

Neuzugänge: Kevin Esswein (FC Kirrlach), Yannik Limpert (eigene Jugend).

Abgänge: Nico Ruppenstein (Trainer TSV Reichenbach II), Simon Holl, Dennis Bauer (beide FC Busenbach).





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