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Fußball-Wissen am Rande

Was bedeutet der Begriff „Leo“ im Fußball - und was dürfen Kicker nicht sagen?

Gerade jetzt, wenn keine Zuschauer im Stadion sind, hören die Fußballfans vor den TV-Geräten deutlicher, was die Spieler und Trainer auf dem Platz rufen. Oft fällt dabei auch der Name „Leo“, obwohl keiner der elf Spieler so heißt. Was bedeutet der Begriff?

Verbale Verwirrung: Beim Fußball sind irritierende oder ablenkende Aussagen tabu. „Sätze wie „Geh weg“ oder „Bleib stehen, ich habe den Ball“ können den Spielern gelbe Karten einbringen. Viele Teams behelfen sich deshalb mit Codes. Foto: Rake Hora

„Leo“ rufen Spieler oder der Torwart, wenn sie den Ball sicher haben und sein Mitspieler den Ball durchlassen sollen. Der Begriff bedeutet also so viel wie: „Ich nehme ihn.“ Der Ausdruck wird verwendet, weil Begriffe wie „Bleib stehen, ich habe den Ball“ oder „Geh weg“ im Spiel nicht gesagt werden dürfen, weil der Gegenspieler dadurch irritiert wird. Das kann eine gelbe Karte zur Folge haben. Statt „Leo“ haben manche Vereine auch andere Codes oder Bezeichnungen.

Was sagen die Fußballregeln dazu? Thomas Längle, Verbandsschiedsrichter und Lehrwart beim Badischen Fußballverband, sagt: „Regeltechnisch ist es relativ einfach. In den Fußballregeln steht in der Regel zwölf der Passus, dass ein Spieler zu verwarnen ist, wenn er ‚einen Gegner bei laufendem Spiel oder einer Spielfortsetzung verbal ablenkt‘.“

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