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Vorschlag von Fifa-Direktor Wenger

Abwehr-Alptraum statt Stürmer-Schreck? Was die Änderung der Abseits-Regeln für Folgen hätte

Mehr Tore soll sie bringen, die Modifikation der guten, alten Abseitsregel. Doch nicht nur für die Stürmer, sondern auch für Verteidiger, Trainer und Schiedsrichter hätte eine Änderung massive Folgen.

Der Alptraum aller Stürmer: Wenn der Schiedsrichter-Assistent die Fahne hebt, verheißt das für die Angreifer in der Regel nichts Gutes. Sollte die neue Abseitsregel kommen, könnte die Fahne aber häufiger unten bleiben. Foto: Fabian Simons/GES

Nicht nur Mario Gomez kennt sie, diese verdammte Fußspitze, die über Tor oder Nicht-Tor, Held oder Depp, Sein oder Nicht-Sein entscheidet. Den berühmten Tick zu früh gestartet und schon schnellt die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten in die Höhe: Abseits. In Zeiten von Videobeweis und kalibrierter Linie kommt der Alptraum eines jeden Stürmers manchmal auch mit Verzögerung, aber er kommt, regelmäßig. Gomez weiß ein Lied davon zu singen: Anfang Dezember wurde in einem Spiel drei Treffer von ihm deswegen aberkannt.

Geht es nach Arsène Wenger, werden die Angreifer künftig nicht mehr so häufig zurückgepfiffen. Die Arsenal-Ikone ist inzwischen beim Weltverband Fifa angestellt und hat sich dort in seiner Funktion als Direktor für globale Fußballförderung der guten, alten Abseitsregel angenommen.

Sein Vorschlag: Eine Aktion soll künftig erst dann abgepfiffen werden, wenn sich der Angreifer mit seinem kompletten Körper im Abseits befindet und nicht wie bisher nur ein einziges Körperteil, mit dem ein Treffer erzielt werden kann, näher am Tor ist als der vorletzte Gegenspieler. Stichwort: Fußspitze.

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