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Rutronik Racing überzeugt bei ADAC-GT-Masters auf badischer Rennstrecke

Wechselhaftes Wochenende für Eggensteiner Rennfahrer Marschall in Hockenheim

Dennis Marschall aus Eggenstein beweist beim GT Masters auf dem Hockenheimring warum ihm die Strecke liegt. Pole Position, fast die schnellste Runde - der Fahrer von Rutronik Racing aus Remchingen überzeugt. Und kann dennoch nicht ganz zufrieden sein.

Rutronik-Fahrer Dennis Marschall konnte in seinem Audi in der ersten Rennhälfte auf dem Hockenheimring lange seine Führung behaupten. Foto: Gruppe C / Tim Upietz Gruppe C

Der Hockenheimring liegt Dennis Marschall. Zwei Mal startete der Mann aus Eggenstein-Leopoldshafen bei Karlsruhe in seiner GT-Masters-Karriere von Platz eins. Beide Male gelang ihm das Kunststück auf der badischen Rennstrecke. Und das obwohl sein Mechaniker-Team bis Samstagfrüh am Setup seines Audi R8 schraubte. „Es gibt keinen besseren Ort an dem man auf der Pole starten kann. Danke an das Team, das hat sich gelohnt“, so das Fazit des 24-Jährigen vom Remchinger Rennstall Rutronik Racing.

Etwas weniger euphorisch dann sein Urteil nach dem ersten von zwei Läufen am Samstag. Marschall führte zunächst und behauptete danach lange die zweite Position. Teamkollegin Carrie Schreiner hatte nach dem Fahrerwechsel aber Schwierigkeiten mit dem Auto und wurde Zehnte. „Das Rennen war solala“, zog Marschall Bilanz. Im zweiten Lauf am Sonntag waren die Voraussetzungen dann schwieriger. Schreiner wurde mit Problemen im Qualifying Letzte, konnte im Rennen drei Plätze gut machen. Nach dem Fahrerwechsel drehte Marschall auf und arbeitete sich bis auf Rang 17, knapp hinter den Punkterängen, vor. „Das Rennen von Dennis war mega. Er ist fast noch die schnellste Runde gefahren“, lobte Rutronik-Teamchef Fabian Plentz.

ADAC GT Masters, 5. + 6. Rennen Hockenheimring 2020 - Foto: Gruppe C Photography; #8 Audi R8 LMS GT3, Rutronik Racing: Dennis Marschall Foto: Gruppe C / Tim Upietz Gruppe C

Beim zweiten Rutronik-Audi lief es am Wochenende dafür deutlich besser. Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser fuhren am Samstag auf Rang zwei. Beim Rennen am Sonntag ging es noch einen Platz auf dem Treppchen weiter nach oben. Van der Linde überholte gleich in der ersten Runde fünf Autos und gab die Spitzenposition nicht mehr her.

„Von Position sechs auf eins - das muss man erst mal hinbekommen“, urteilte Plentz. Durch den Sieg führt das Meister-Duo des Vorjahres nun wieder das Gesamtklassement an, was der Teamchef aber nicht zu hoch hängen will: „Wir haben genug Silberware mitgenommen und fahren so nun an den Sachsenring. Man darf sich aber nie zu sicher fühlen.“

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