Bundestagswahl
Das Ergebnis für Baden-Württemberg steht fest. | Foto: Maurizio Gambarini

Vorläufiges Ergebnis

CDU verliert 11,3 Prozent oder über eine halbe Million Wähler im Land

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Erst nach Mitternacht steht das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl für Baden-Württemberg fest. Danach büßt die CDU bei den Zweitstimmen 11,3 Prozent ein und kommt landesweit nur noch auf 34,4 Prozent der Stimmen (2013: 45,7 Prozent). Unter dem Strich verlieren die Christdemokraten 515 162 Wähler gegenüber der letzten Bundestagswahl. Trotz dieser großen Verluste sichert sich die CDU  alle 38 Direktmandate im Land.  CDU-Stimmenkönig ist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der in Offenburg mit 48,1 Prozent gewinnt.

SPD verliert 178 242 Wähler im Südwesten

Die Sozialdemokraten kommen auf 16,4 Prozent der Stimmen, was ein Minus von 4,2 Prozent oder 178 242 Wähler weniger bedeutet. Die Grünen können sich dagegen von elf auf 13,5 Prozent steigern, unter dem Strich legt die Öko-Partei in Baden-Württemberg um 183 666 Wähler zu.

Liberale und AfD zählen zu den Gewinnern

Zu den beiden großen Gewinnern im Land zählen die Liberalen und die AfD. Die Freien Demokraten legen mehr als das Doppelte von 6,2 auf 12,7 Prozent zu, was ein Plus von 413 378 Wählerstimmen bedeutet. Die AfD kommt mit einem Plus von sieben Prozent auf 12,2 Prozent. Das ist ein Zuwachs von 434 277 Stimmen. Die Linke kann ihren Stimmenanteil im Südwesten um 1,6  auf 6,4 Prozent ausbauen, was ein Plus von 108 101 Wählerstimmen bedeutet.