Für sie geht ein Kindheitstraum in Erfüllung: Attic Stories eröffnen am Freitag, 19. Juli 2019, die Feldbühne bei "Das Fest". | Foto: Manzey

Karlsruher Nachwuchsband

Gute Laune inklusive: Attic Stories eröffnen Feldbühne

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Mit Attic Stories eröffnet am Freitag, 19. Juli, eine Nachwuchsband von hier das Karlsruher Festival „Das Fest“. Die vier Jungs und Frontfrau Romana Aufinger sind zwar erst seit vergangenen November offiziell eine Band, sorgen aber mit mehrstimmigem Gesang, eingängigen Riffs und poppigen Texten für gute Stimmung und eine Extra-Portion Party.

Die erste Band an einem Festivaltag ist beinahe so wichtig wie der Headliner am Abend. Man kennt sie zwar meistens nicht, aber sie bildet den Einstieg ins Festival, den ersten Eindruck, der ja so entscheidend sein kann.

Einstiegsband muss für gute Laune sorgen

Was zeichnet eine solide Einstiegsband denn dann aus? Sie muss gute Stimmung machen und die Leute mitreißen. Wenn man diesen Maßstab anlegt, haben die Verantwortlichen von „Das Fest“ in diesem Jahr für die Feldbühne eine gute Wahl getroffen. Dort wird die Karlsruher Nachwuchsband Attic Stories das dreitätige Festival eröffnen. Und wenn die Jungs und Frontfrau Romana Aufinger eines können, dann ist es Stimmung machen!

Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung

Wie die 20-Jährige verrät, ist mit dem Auftritt bei „Das Fest“ ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. „Ich glaube, jeder Nachwuchsmusiker, der schon mal bei ‚Das Fest‘ war, hat sich gedacht: ,Auf dieser Bühne will ich auch mal stehen.’ Und wir tun das mit Attic Stories jetzt wirklich!“

Dabei gibt es Attic Stories noch gar nicht so lange: Die Band fand erst im November vergangenen Jahres zusammen. Den Grundstein legten Romana und Lead Gittarist Marius Masino. Mit Marius’ ehemaligen Bandmitgliedern Michael Erhard (Bass) und Marius Becker (Drums) hatte man schnell Mitstreiter gefunden. Im Februar kam auch Rhythmus-Gitarrist Johannes Elsner dazu. Der fragte Marius Masino, ob er nicht Lust auf ein Pop-Punk-Projekt habe. Marius Antwort damals nur: „Lustig, wir haben schon eins.“ Unterstützt werden sie außerdem noch von ihrem Freund Jan-Niclas Schneider, als Roadie und Fotograf. „Er ist unser sechstes Bandmitglied“, sind sich alle einig.

Mischung aus Pop und Punk

Attic Stories setzte von Anfang an auf eigene Songs. „Dicke Gitarrenriffs, fette Drums und ein poppiger Gesang“ – das zeichne ihren Stil aus, ist Johannes Elsner überzeugt. Zu ihren Vorbildern zählen Bands wie Blink, Neck Deep, Paramore und All Time Low. Eine Besonderheit von Attic Stories liegt aber sicher auch in der weiblichen Stimme und dem oft dreistimmigen Gesang: Johannes und Marius unterstützen Sängerin Romana als Back-Vocals.

In ihren Texten geht es um Liebe, Freundschaft, Spaß und große Emotionen, aber auch mal um „tiefgründige Gedanken über die moderne Welt“, erklärt Johannes. Auch den Selbstmord eines Freundes haben die fünf musikalisch verarbeitet. Sechs Songs sind bereits fertig, für „Das Fest“ arbeitet Attic Stories noch an weiteren Stücken.

Heimspiel für Nachwuchsband

Seit März dieses Jahres sind Attic Stories auf Tour. Über 20 Auftritte hatten sie bereits, auch jenseits von Karlsruhe. Dennoch bleibt „Das Fest“ etwas Besonderes für sie. Es gehe auch darum, sich in der eigenen Stadt zu beweisen, meint Johannes. Und Marius fügt hinzu: „Wir sind extrem stolz, dass wir bei ‚Das Fest‘ auftreten und die Feldbühne eröffnen dürfen, immerhin gibt es uns erst seit November. Das wird definitiv unsere größte Show!“ Unterstützt werden Attic Stories vom Karlsruher DIY-Label „iwishicouldstay“, die sich unter anderem um den Online-Shop kümmern. Aktuell ist die Band aber auch auf der Suche nach einem Manager.

Feldbühne ist nur der Anfang

Nach der Erfüllung ihres Kindheitstraums hat Sängerin Romana mit einem Augenzwinkern bereits das nächste Ziel ins Auge gefasst – und wieder geht es um „Das Fest“: „Nächstes Jahr spielen wir dann auf der Hauptbühne!“