Der Chau Tanz ist ein auf der Kampfkunst basierender Maskentanz von Purulia. Er wurde 2010 in die Liste der UNESCO des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Präsentiert wird der traditionelle indische Maskentanz von Tourism of Bengal. | Foto: Tina Kampf

Bunt und exotisch

„India Summer Days“ 2019: Ein Hauch von Indien

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Leuchtende Gewänder, bunte Turbane, intensive Gerüche – ein Hauch von Indien wabert am Samstag und Sonntag durch die Günther-Klotz-Anlage. Parallel zum „Vor-Fest“ locken die dritten „India Summer Days“ Besucher in die „Klotze“ und in die geheimnisvolle Welt des indischen Subkontinents.

Indien hat Einzug gehalten in der „Klotze“: Beinahe fühlt es sich ein bisschen wie ein Kurzurlaub an, wenn man das Gelände der „India Summer Days“ betritt. An indische Verhältnisse kann das Wetter am Samstag zwar nicht heranreichen. Aber um die Mittagszeit hat sich die Sonne so weit hervorgekämpft, dass auch in der Günther-Klotz-Anlage ein bisschen Sommerfreude in der Luft liegt.

Kriegerische Tänze und mitreißende Lieder

Von der Kulturbühne erschallen traditionelle indische Lieder. Sie erzählen von Hochzeitsnächten, Freud und Leid, Lachen und Glück. Indische Tänzer mit bunten Masken lassen die Zuschauer staunen, traditionelle Gesänge Köpfe und Zehenspitzen im Takt mitwippen.

Rund um die Bühne kann man mit noch mehr Sinnen in diese kleine indische Welt eintauchen. An den Essensständen wabern den Besuchern unterschiedlichste Düfte und Aromen in die Nase. Nicht immer kann man aussprechen, was man da gerade essen möchte. Aber den meisten scheint es zu schmecken – auch wenn der ein oder andere etwas besorgt nach dem Schärfegrad fragt.

Exotische Aromen und leuchtende Farben

Doch nicht nur für den Magen, auch für die Augen gibt es viel zu entdecken. Eine wahre Flut an Farben erwartet die Besucher an den Kleidungsständen. Leichte Gewänder, herrlich bestickt, bunte Schuhe und glitzernder Schmuck werden hier angeboten. So kann man den Indien-Ausflug auch optisch über das Festivalgelände hinaustragen. Und auch der beliebte Turban-Binder, den mancher Besucher im vergangenen Jahr vermisste, ist wieder dabei.

Wer Indien nicht nur sehen und schmecken, sondern mit dem ganzen Körper erleben will, sollte bei einem der Tanzaufführungen mitmachen. Den ein oder anderen juckt es schon beim Zusehen in den Gliedern, und auch am Sonntag laden Bollywood-Performances ein, gemeinsam mit den indischen Profis das Tanzbein zu schwingen. Wer danach außer Atem ist, kann sich entspannt in eine Hängematte legen und dem bunte Treiben zusehen.

Workshops sind besonders am Sonntag gefragt

Der Eintritt zu den „India Summer Days“ ist frei. Für die Workshops, unter anderem Kochvorführungen, Pulskontrolle und ayurvedische Massagen, braucht man allerdings ein Ticket. Wer sich spontan entscheiden möchte, kann das Ticket auch vor Ort noch kaufen. Die Teilnehmerzahlen sind jedoch beschränkt und viele Workshops bereits voll.