Jubel ohne Ende: In Bretten, nein: Brettheim, wird das Mittelalter gefeiert. Besser geht's nicht!
Jubel ohne Ende: In Bretten, nein: Brettheim, wird das Mittelalter gefeiert. Besser geht's nicht! | Foto: Thomas Rebel

Peter-und-Paul-Fest 2019

Das Mittelalter ist besser als sein Ruf

Anzeige

Bretten versinkt ins Mittelalter. Vom 28. Juni bis 1. Juli verwandelt das Peter-und Paul-Fest die Melanchthonstadt wieder ins mittelalterliche Brettheim um das Jahr 1504, als die belagerte Stadt sich gegen die Streitmacht Ulrichs von Württemberg verteidigte und mit einem mutigen Ausfall schließlich in einen Waffenstillstand zwang.

Das älteste Volksfest im Südwesten Deutschlands ist ein Markenzeichen der gesamten Region, ein Besuchermagnet mit Wirkung bis ins Ausland. Jahr um Jahr zieht der begeisterte viertägige Rückfall einer Stadt ins Mittelalter weit über Hunderttausend Besucher an – ein Erfolg für ganz Bretten und für das weithin beispiellose Engagement von mehr als 3 000 ehrenamtlichen Kräften, die die Authentizität immer fest im Blick haben.

Foto: OlKe-Art
Als herausragendes, Identität stiftendes, kulturelles Ereignis, von der Unesco als Immatrielles Kulturerbe ausgezeichnet, ist das Peter-und-Paul-Fest viel mehr als ein Mittelalterspektakel. Es ist gelebte Geschichte mit riesigem Unterhaltungsfaktor. Unsere Sonderbeilage soll dazu dienen, sich vor oder während dem Fest einen Überblick zu verschaffen und ein bisschen mehr über die ein oder andere Gruppe zu erfahren. Freilich konnten wir nicht alle Teilnehmer berücksichtigen, können aber versichern, dass alle großartig sind und sich der Besuch eines jeden Lagers lohnt.

Gäste jeden Alters sind in Alt Brettheim goldrichtig und werden unterm Strich erkennen, dass die Überschrift eines Beitrages in unserer Beilage zutrifft: Das Mittelalter ist besser als sein Ruf, jedenfalls heutzutage und in Bretten sowieso.