ZiSch | Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe | Klasse 1BK2T
„Die Musik ist ein Teil der Natur" | Foto: dpa

Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe

Die Musik und der Mensch

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Anton Fedorischin und Carsten Weber | Klasse 1BK2T
Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe

Musik kann man überall hören

Musik: Ein Begriff, der für jeden eine Bedeutung hat. Musik kann und wird man überall hören. Im Wald, wenn die Vögel eine Melodie zwitschern, im Auto, wenn man das Radio einschaltet oder in Gedanken, falls man ein bestimmtes Lied nicht aus dem Kopf bekommt. Da Musik überall ist, kann man es so sagen: „Die Musik ist ein Teil der Natur“. Auch wenn es sich komisch anhört, so falsch ist die Aussage nicht.

Das Sprichwort „Ich habe Rhythmus im Blut“ ist näher an der Realität dran als man denkt. Um es näher zu erläutern: Man kennt das Gefühl, das man bei seinem Lieblingslied im Rhythmus tanzen will oder wenigstens mit den Fingern auf den Tisch trommelt oder mit den Füßen wippt. Ein Phänomen, dass Musik nicht einfach Musik ist, zeigt sich, wenn man erfährt, dass Kleinkinder die Lieder oder Melodien, die sie im Mutterleib hörten, wiedererkennen. Das ist sehr faszinierend und spannend.

Durch Musik wird nicht nur die geistige und emotionale Kompetenz gestärkt, sondern es werden ebenfalls soziale Fertigkeiten verbessert. Deshalb ist es wichtig, den Musikunterricht in Schulen zu fördern, durch den eine angenehme und aggressionsfreie Atmosphäre entsteht.

Wie die Musik auf uns wirkt

Wie reagiert der Körper auf Musik? Hierbei gibt es etliche Fakten, wie die Musik auf uns wirkt. Ein Beispiel wäre der Hormonausstoß, der Blutdruck und der Herzschlag. Im Detail: Wenn man schnelle und aggressive Melodien hört, wie Metal oder Dubstep, dann werden Adrenalinhormone ausgestoßen. Sie erhöhen den Blutdruck, spannen die Muskeln an und bringen einen in einen Zustand als stände man unter Morphineinfluss, das schmerzlindern ist. Wenn man allerdings ruhige und sanfte Melodien hört, wie Klassik oder Chill, dann werden Noradrenalin-Hormone ausgestoßen. Diese senken den Blutdruck, die Muskeln entspannen und bringen einen in einen stimulierenden Zustand. Sozusagen das Gegenteil. Das Herz imitiert zu einem kleinen Teil den Rhythmus. Das bedeutet, dass Musik dazu in der Lage ist, den Menschen körperlich und gesundheitlich zu beeinflussen. Deshalb ist es beispielsweise als herzkranke Person nicht ratsam, permanent aggressive und schnelle Lieder zu hören.

Ein weiterer Punkt wie Musik den Menschen beeinflussen kann wäre das Gehirn. Nicht nur, dass koordinative Fähigkeiten verbessert werden, sondern bei Musikern ist es so, dass die Gehirnstruktur positiv verändert wird. Dadurch lässt sich ein großer Unterschied zwischen dem Gehirn eines Musiker und dem einer „durchschnittlichen“ Person erkennen, sollte man mit dem Musizieren früh anfangen. Kinder sind besser in der Lage Musikinstrumente zu erlernen als ein Erwachsener um die 30 Jahre.

Der „Mozart-Effekt“

Nun soll der Begriff „Mozart-Effekt“ erläutert werden. Jedem sind Mozart und seine Stücke bekannt, dadurch ist ein Begriff auf seinen Namen etabliert. Um es zusammenzufassen: Themen lassen sich effektiver lernen, wenn dabei Musik gehört wird. Dieser Effekt wird gestärkt, falls man das gelernte mitsingt.

Ein weiteres Merkmal, welchen Einfluss Musik auf den Menschen hat, wäre der therapeutische Nutzen der Musik. Es gibt auch hierbei viele verschiedene Situationen, wo sie angewendet werden kann, beispielsweise bei dem Erhalten der Gehirnzellen von älteren Menschen. Dies kann man wieder darauf zurückführen, dass Musiker eine positive Gehirnveränderung erleben. Außerdem gibt es Therapien, die für labile Menschen sind. Dabei wird entspannte Musik genutzt, damit Spannungen zwischen dem Therapeuten und den labilen Mensch entfernt werden.

Musik spielt auch eine große Rolle bei Theateraufführungen, in Filmen oder bei Spielen. Sie entscheidet, wie der Zuschauer auf eine bestimmte Sequenz reagiert. Um ein extremes Beispiel zu nennen: Ein Horrorfilm wird nicht die gleiche Wirkung haben, wenn man im Hintergrund die Musik einer Kinderserie hört.