Junge mit Glas voll Münzen
Das liebe Geld: Auch Schüler machen sich Gedanken darüber. | Foto: ©pegbes - stock.adobe.com

Ludwig-Marum-Gymnasium

Krankheit Kaufsucht

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Mick Laufer, Sean Pölka, Luis Müller | Klasse 9b
Ludwig-Marum-Gymnasium

Kaufsucht ist eine Krankheit

Viele Leute in Deutschland fragen sich heutzutage, ob sie ihr Geld sparen oder ausgeben sollen. Bei manchen ist diese Frage jedoch krankhaft: Diese Krankheit nennt sich Kaufsucht. Unter Kaufsucht versteht man den inneren Zwang kaufen zu müssen und die ständige Wiederholung einer Kaufhandlung. Vor allem reiche Leute wie zum Beispiel erfolgreiche Prominenten verfallen dieser Sucht.

Diese entsteht zum Beispiel bei dem Wunsch, positive Gefühle zu verspüren und negative Gefühle wie innere Leere zu betäuben. Diese Sucht wird durch am Drang erkannt, schlechte Gefühle oder wenig Anerkennung durch sinnloses Kaufen zu befriedigen. Außerdem haben Betroffene ein schwaches Selbstwertgefühl und neigen zu Depressionen.  Sie betrifft in Deutschland circa 60 Prozent der Frauen, davon sind viele zwischen 20 und 30 Jahren, jedoch ist sie in allen Schichten vertreten. Der eigentliche Kick beim Kaufen ist, dass sich das Kaufen wie eine Droge auf das Gehirn auswirkt und das Belohnungszentrum aktiviert.

Kaufsucht und Verschwendungssucht sind nicht das Gleiche. Bei Kaufsucht wird durch das Einkaufen das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen gesteigert. Während bei der sogenannten Verschwendungssucht  man ab und zu einkaufen geht, um sich aus Frust und Langeweile durch das Kaufen sinnloser Sachen zu befreien, dabei kann jedoch ein Kaufrausch entstehen. Um aus diesem Drang wieder herauszukommen braucht es psychotherapeutische Unterstützung oder den Besuch bei einer Selbsthilfegruppe.