ZiSch - Münzgeld und EC-Karten
Das liebe Geld: Auch Schüler machen sich darüber Gedanken. | Foto: ©tongpatong - stock.adobe.com

Windeck-Gymnasium Bühl

Virtuelles Geld: Segen oder Fluch?

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Timo Demont | Klasse 9a
Windeck-Gymnasium Bühl

Ist virtuelles Geld besser als Bargeld?

Um zu handeln, gibt es viele Möglichkeiten: Früher hat man Gegenstände getauscht, heutzutage nutzt man Münzen, Scheine oder virtuelles Geld. Es wird immer noch versucht, das Bezahlen oder Handeln zu vereinfachen, indem Länder dieselben Währungen einführen oder Bezahlen mit virtuellem Geld leichter und schneller geht, zum Beispiel mit Handy-Apps oder Kreditkarten. Aber ist die Digitalisierung des Geldes und Abschaffung von Bargeld so gut?

Bezahlung oder Zahlung mit virtuellem Geld hat Vor- und Nachteile. Bargeld nimmt zwar sehr viel Platz ein, vor allem Münzgeld, aber man merkt stärker, wenn das Geld weg ist, weil man es ausgegeben hat. Für Diebe ist es leichter, einen Geldbeutel mit Bargeld zu stehlen, als eine Kreditkarte zu knacken, sollte es ihm aber gelingen die Kreditkarte zu nutzen, verfügt er über viel mehr Geld. Das Zahlen mit einer Kreditkarte geht schneller und vereinfacht das Zahlen von hohen Beträgen. Die schnellste Zahlungsmöglichkeit ist die mit Handy-Apps. Diese sind aber noch sehr neu und haben noch viele Sicherheitslücken, die von Verbrechern ausgenutzt werden können. Sollten diese Sicherheitslücken behoben sein, ist die weitere Digitalisierung nicht schlecht, aber sollte man Bargeld nicht abschaffen, weil es zum Beispiel das Bezahlen von Straßenmusikern oder Trinkgeld geben vereinfacht.