Schulbücher auf Tisch
Viel zu lernen gibt es in der Schule, klar. Aber ist das nur Arbeit oder macht das vielleicht auch Spaß? | Foto: ©Cherries - stock.adobe.com

St.-Dominikus-Gymnasium

Vom Kloster zur Schule

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Jiwoo Lee | Klasse 9b
St.-Dominikus-Gymnasium

Eine lange Geschichte

Wenn man „St.-Dominikus- Gymnasium Karlsruhe“ hört, denkt man meistens nur, dass die Schule eine private katholische Mädchenschule ist oder in der Moltkestraße liegt. Aber das ist sehr oberflächlich. Es gibt noch anderes, das diese Schule besonders macht, wenn man sich mehr darüber informiert. Und zwar, dass das St.-Dominikus-Mädchengymnasium eine lange Geschichte und viele Schwierigkeiten hatte.

Wie alles begann

Das 1924 begründete Gymnasium beginnt sein Dasein zunächst als Kloster St.-Dominikus, von Dominikanerinnen geführt. Nach vier Jahren findet in diesem Kloster der erste Unterricht statt, nachdem die Dominikanerinnen angewiesen werden, eine private Mädchenschule zu leiten. Im Jahr 1935 verlangt das Ministerium eine Liste von Schülerinnen und dies führt zur Abmeldung vieler. Drei Jahren später verlassen mehrere Schülerinnen die Schule, sodass die Schülerinnenzahl stark absinkt: Nur 74 Schülerinnen von ursprünglich 178 Schülerinnen bleiben übrig.

Schule wurde geschlossen

Folglich wird die Schule geschlossen und das Schulgebäude als Pension für Senioren benutzt, bis es im Jahr 1944 während des Krieges zerstört wird. Der Wiederaufbau findet einige Jahre nach der Zerstörung statt. Im Jahr 1955 öffnet das Mädchengymnasium wieder. Schon nach drei Jahren steigt die Anzahl der Schülerinnen auf 400. Heute besuchen insgesamt 600 Schülerinnen das St.-Dominikus-Gymnasium.