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Corona bremst Brautpaare aus

Nur zum Küssen ohne Maske: So war das Hochzeitsjahr in Karlsruhe

Keine große Feier und maximal fünf Teilnehmer im Trausaal: Corona hat viele Hochzeitspaare ausgebremst. Allein in Karlsruhe wurden in diesem Jahr 100 Termine für die Eheschließung abgesagt.

Ja-Wort mit Maske: Wer in Zeiten von Corona heiratet, muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wenn sich die Paare küssen, dürfen die Masken für diesen Moment aber abgesetzt werden. Foto: Sebastian Granata

Corona bremst die Hochzeitspaare aus, daran besteht kein Zweifel. Deutlich weniger Liebende gaben sich 2020 das Ja-Wort als in den Jahren davor. Bis Mitte Dezember verzeichnete das Karlsruher Standesamt 717 Eheschließungen, 44 weitere standen beziehungsweise stehen bis Ende des Monats noch an. Zum Vergleich: 2018 wurden der Bilanz zufolge 952 Ehen geschlossen, 2019 waren es 912.

„Über 100 Trauungen wurden abgesagt, andere haben den Termin ins neue Jahr verschoben“, erklärt die Pressestelle der Stadt auf Nachfrage. Wie viele Paare in der Warteschleife sind, könne man jedoch nicht sagen, eine Statistik dazu gebe es nicht.

Dass bereits im November und Dezember Eheschließungen für das erste halbe Jahr des nächsten Jahres angemeldet werden, sei dabei jedoch nicht unüblich – zumal gerade bei den besonders beliebten Terminen im Mai bisher regelrecht um Orte für die Feierlichkeiten gekämpft werden musste. Doch die ganz große Party war 2020 eben nicht möglich. Ob sich dies 2021 bald ändert, steht aktuell in den Sternen.

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