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Mutter wurde bei Unfall getötet

Polizei stoppt Frau mit Babyfuchs auf dem Arm in der Karlsruher Innenstadt

Der Fuchs geht um: Eine Frau ist nachts mit einem Fuchswelpen auf dem Arm durch die Karlsruher Innenstadt gelaufen. Jetzt wird gegen sie ermittelt.

Fuchswelpe „Diego“ in einer Transportbox auf dem Polizeirevier. Foto: Polizeipräsidium Karlsruhe

Der Fuchswelpe wurde sichergestellt, heißt es von der Polizei. Der Fachdienst Gewerbe/Umwelt ermittelt wegen „jagd- und tierrechtlicher Bestimmungen“ gegen die Frau.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 15. Juni: Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz waren kurz nach 23 Uhr in der Karlsruher Innenstadt auf Streife. Dabei bemerkten sie eine Frau, die mit einem Tier auf dem Arm neben einem Auto stand. Als die Polizisten daraufhin langsam vorbeifuhren, erkannten sie, dass sie einen Fuchswelpen dabei hatte.

Bei der anschließenden Kontrolle erzählte die 28-jährige Frau, dass etwa zwei Wochen zuvor das Muttertier bei einem Wildunfall getötet wurde.

Da angeblich alle Auffangstationen überfüllt gewesen wären, habe sie den Welpen bei sich aufgenommen. Und da das Füchslein nicht alleine zu Hause bleiben könne, habe sie es am Abend in einer Transportbox mit nach Karlsruhe genommen.

Welpe blieb allein im Fahrzeug

Während sie in der Innenstadt einen Cocktail trank, blieb der Welpe im Fahrzeug. Kurz vor der Kontrolle sei sie zum Fahrzeug zurückgekehrt.

Aufgrund der Feststellungen wurde der Fuchswelpe, der auf den Namen Diego getauft wurde, von der Polizei in Verwahrung genommen und im weiteren Verlauf an die Tierrettung übergeben. Gegen die Frau wird nun wegen jagd- und tierschutzrechtlicher Bestimmungen ermittelt.

Die Polizei weist darauf hin, dass Wildtiere keine Haustiere sind. Für verwaiste Jungtiere gibt es Auffangstationen. Nur in ganz besonderen Ausnahmefällen und auch nur in engem Kontakt mit den entsprechenden Fachstellen dürfen junge Wildtiere von Privatpersonen versorgt werden.

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