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Meinung

von Ekart Kinkel

Falsch getrennter Abfall

Schluss mit dem Kuschelkurs: Die Stadt Karlsruhe muss härter gegen Müllsünder vorgehen

Mehr als die Hälfte des Mülls in einer normalen Karlsruher Wertstofftone ist falsch. Die Stadt muss ihren Kuschelkurs aufgeben, findet BNN-Redakteur Ekart Kinkel.

Die Karlsruher nehmen es mit der Mülltrennung leider oft nicht so genau (Symbolbild) Foto: Patrick Seeger

53 Prozent Fehlwürfe. Das bedeutet: Über die Hälfte des Mülls in einer Karlsruher Wertstofftonne gehört eigentlich nicht dort hinein. Dass die kommunale Sondersammlung in eineinhalb Jahren ausläuft, dürfte an diesem Umstand nur wenig ändern. Denn alleine ein andersfarbiger Tonnendeckel wird die Müll-Moral vieler Bürger nicht grundsätzlich verbessern.

Deshalb muss die Stadt ihren Kuschelkurs aufgeben und gemeinsam mit dem neuen Betreiber schärfer gegen Müllsünder vorgehen.

Natürlich ist das Abfallentsorgungssystem in Deutschland kompliziert. An vielen Stellen sicherlich auch zu kompliziert. Bei der richtigen Entsorgung von Getränkeflaschen sind auch gut informierte Leute schnell überfordert. Und wegen einem kaputten Kunststoffspielzeug oder einem halb leeren eingetrockneten Farbeimer fahren wohl nur wenige überzeugte Wiederverwerter extra zum Wertstoffhof.

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