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Verkehr

Kreisverkehr in Karlsruhe-Bulach kurz vor der Fertigstellung

In wenigen Tagen soll der neue Kreisverkehr im Karlsruher Stadtteil Beiertheim-Bulach komplett und ohne Einschränkungen befahrbar sein. Dann sind nur noch einige Kleinigkeiten zu werkeln - mit überschaubaren Einschränkungen für den Verkehr.

Baustelle bald abgeschlossen: Der Kreisverkehr in Bulach soll bald komplett sein. Anschließend sind nur noch kleinere Arbeiten vorgesehen. Foto: Jörg Donecker

Davon geht Kristina Lochmann-Lessle vom Tiefbauamt der Stadt aus. „Es sind noch einige kleinere Arbeiten vorgesehen – unter anderem im Bereich der Rampe, von der Stadt kommend.“ Die Einschränkungen für den Verkehr sollten aber überschaubar sein. Vorgesehen sind noch einige wenige Tagesbaustellen in der Zeit zwischen 9 und 15 Uhr.

Eine offizielle Eröffnung des Kreisverkehrs ist Stand heute nicht vorgesehen. Der Übergang vom allerletzten Bauabschnitt zur vollumfänglichen Nutzung des Kreisels dürfte fließend vonstatten gehen, so die Einschätzung des Tiefbauamtes.

Die Bauverzögerung, Baubeginn war übrigens Juli 2020, hält sich durchaus in Grenzen. Ende März, so die Planungen, sollte der Kreisverkehr fertig sein. Daraus wird nun April. Grund für die Verzögerung sei die Kälte in den Wintermonaten gewesen, heißt es aus dem Tiefbauamt.

Dadurch hätten sich die Asphaltarbeiten verzögert. Eingehalten wiederum wurden laut Lochmann-Lessle die Kosten. Rund 2,8 Millionen Euro waren für die Tiefbauarbeiten vorgesehen, einschließlich eines neuen Fahrbahnbelags für die Pulverhausstraße zwischen dem neuen Kreisverkehr und dem Gewerbegebiet Unterweingartenfeld.

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Durch den Einsatz des Bulacher Kreisverkehrs versprechen sich die Planer eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses. Zuvor regelte eine Ampelanlage den Verkehr am Knotenpunkt Pulverhausstraße/Grünwinkler Straße/Abfahrt L605.

Da der Bereich auch stark vom Schwerlastverkehr befahren und entsprechend belastet wird, wurde auf dem eigentlichen Kreisverkehr eine Betonfahrbahn aufgebracht. Auf der Agenda stand überdies eine Optimierung der Straßenentwässerung und die Modernisierung der Straßenbeleuchtung. Bedingt durch die Arbeiten, aufgeteilt in insgesamt vier Bauabschnitte, kam es im Baustellenbereich immer wieder zu Vollsperrungen. Und das wiederum wirkte sich nicht zuletzt mit Blick auf die gesamte, teilweise verfahrene Baustellensituation in der Fächerstadt auf den in diesem Bereich ohnehin starken Verkehrsfluss aus.

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