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Kriegskinder im erneuten Ausnahmezustand

Wie die ältere Generation das Corona-Jahr einordnet

Wenn Krieg und Vertreibung schon die früheste Kindheit geprägt haben, ist eine Pandemie wie Corona dann überhaupt noch etwas Erschreckendes? Wir haben Menschen gefragt, die es wissen müssen.

Fotoshooting mit Abstand: Wenn die Gesprächspartnerin einer Risikogruppe angehört, sollte man sie nicht in Gefahr bringen. Das Bild von Theresia Butzke (links) entstand deshalb aus gebührender Entfernung. Foto: Andrea Fabry

Die Bomber kamen mittags nach Marxzell. Zehn Jahre alt war Edith Schmerbeck damals und wohnte im Bahnhofsgebäude der Albgemeinde, wo ihr Vater Bahnhofsvorsteher war. „Sie versuchten, die Gleise nach Bad Herrenalb zu zerstören“, erzählt sie. Die Bomben trafen. Nicht nur die Gleise, sondern auch Edith Schmerbecks Nachbarhaus. Die Bewohner starben.

„In derselben Nacht wurde Pforzheim bombardiert. Da war der Himmel bei uns so rot, als wäre es nebenan.“ Noch heute, 75 Jahre später, gehen der 85-Jährigen die Erinnerungen an den 23. Februar 1945 nach.

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