Der KSC hat den nächsten Dreier im Blick

Mit breiter Brust im Norden

KSC will gegen Kiel die nächsten drei Punkte holen

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Am dritten Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga trifft der Karlsruher SC am Sonntag auf Holstein Kiel (Anpfiff 13.30 Uhr). Die noch ungeschlagenen Badener reisen als Spitzenreiter in den Norden und wollen den nächsten Sieg einfahren. 938 Fans werden den KSC zum Spiel begleiten.

„1000 Fans, das ist enorm. Da wollen wir alles abrufen. Wir fahren mit breiter Brust dahin und wissen, dass wir keinen Schritt weniger machen dürfen“,  sagt KSC-Coach Alois Schwartz.

Trainer kann aus dem Vollen schöpfen

Er warnt vor Kiel, die „einen guten Ball spielen“. Bis auf Sven Müller und Burak Camoglu könne man aus dem Vollen schöpfen. Bei Lukas Grozurek – Schlag im Donnerstags-Training – und Malik Batmaz, der ebenfalls leicht angeschlagen war, gebe es keine Probleme. Beide würden im Training voll mitmachen.

„In den Zweikämpfen im Training, die wir am Sonntag gegen Kiel brauchen, waren wir voll konzentriert. Wir müssen eng stehen und unsere Stärken ummünzen“, erklärt Damian Roßbach.

Sieg gegen „Topteam Hannover“: Signal an die Liga

Der KSC müsse geduldig sein und den ein oder anderen Schritt mehr machen, fordert Schwartz. Ob es ein „Signal sei an die Liga“, dass man gegen Hannover, „ein Topteam“ gewonnen habe, und somit mit allen mithalten könne? „Es ist wichtig, dass wir nicht nachlassen und an die Leistungsgrenze gehen“, sagt Schwartz.

Besonderes Wiedersehen für Philipp Hofmann

Für Torjäger Philipp Hofmann wird es in Kiel zu einem besonderen Wiedersehen kommen. Holstein-Trainer André Schubert war in der vergangenen Saison in Braunschweig Hofmanns Aufstiegstrainer. Der Trainer der Gastgeber ist also gewarnt vor dem Stürmer des KSC.

Auch ein Teil der Mannschaft des KSC-Coach Alois Schwartz trifft in Kiel einen alten Bekannten wieder. Jonas Meffert, der beim Pokalspiel der Kieler gegen den FSV Salmrohr verletzt fehlte, wird wohl gegen seinen Ex-Verein wieder einsatzbereit sein.