Gegen Würzburg soll der nächste Sieg her | Foto: KSC/GES

Gordon zurück in der Elf

„Wie ein Endspiel“: KSC will Aufstiegsplatz in Würzburg verteidigen

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Eines ist beim Karlsruher SC sicher: KSC-Abwehrrecke Daniel Gordon wird am Montagabend (19 Uhr) im Drittligaspiel gegen die Würzburger Kickers nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder zurück in die Startelf kehren.

Der Ligasiebte aus Würzburg würde den Karlsruhern, die am vergangenen Spieltag Platz zwei der Tabelle zurückerobert hatten, sicherlich gerne einen Strich durch die Rechnung machen. Das will der KSC, dessen Konkurrenten alle vorlegen müssen, natürlich verhindern.

“Es wird eine schwere Partie“, warnt Trainer Alois Schwartz vor dem Gegner. „Wenn wir die Möglichkeit haben in Würzburg das Tor zu machen, sollten wir es machen.“ Der Chefcoach sei „guter Dinge“, dass man etwas aus Würzburg mitnehme.

Muss Camoglu weichen?

Würzburgs Topstürmer Orhan Ademi ist bei den Gastgebern nicht zu unterschätzen und wird versuchen, der KSC-Abwehr eine Nase zu drehen. Ob bei den Badenern Christoph Kobald, der Gordon gegen die Spvgg Unterhaching vertreten hatte, wieder ins Mittelfeld rückt und dafür Burak Camoglu für den auf die Außenbahn zurückkehrenden Manuel Stiefler weichen muss, wird sich zeigen.

Schweigender Support

693 KSC-Fans fahren mit nach Würzburg. Die Fans werden in Würzburg gegen die Montagsspiele demonstrieren und das Spiel über schweigen. Bei Toren wollen die Karlsruher Anhänger allerdings jubeln.

Am liebsten mit vielen Toren wollen die KSC-Profis auch Anlass zum Jubeln bieten. In der Pressekonferenz vor dem Montagsspiel hatte KSC-Spieler Marc Lorenz erklärt: „Wir wollen die drei Punkte.“ Man gehe in jedes der letzten Spiele wie in ein Endspiel, erklärte Lorenz, dessen Kontrakt sich ebenfalls bei Aufstieg verlängert. „Davon gehe ich aus.“

Verständnis, aber gefällt nicht

„Es wird eine sehr schwere Aufgabe und wir bereiten uns darauf vor“, sagte Lorenz – und dass man da gerne die Unterstützung der Fans hätte.

Der Stimmungsboykott gefalle den KSC-Spielern zwar nicht, aber man habe Verständnis, erklärte Lorenz.

Personalien

Personell sieht es beim KSC gut aus. Anton Fink, der am Mittwoch das Training abbrechen musste, soll wieder mitmischen können. Tim Kircher und Ersatztorwart Sven Müller werden fehlen.

Außenstürmer Sercan Sararer werde „mit Sicherheit helfen“ können. Er habe seinen Rückstand aufgeholt, sagt Schwartz.