Katze
Die Polizei hat am Samstag drei Katzen vor dem drohenden Hungertod aus einer Wohnung in Rastatt gerettet. (Symbolfoto) | Foto: Tanja Starck

Fußboden mit Kot verunreinigt

Polizei rettet drei verwahrloste Katzen vor dem Hungertod aus Wohnung in Rastatt

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Die Polizei hat am Samstag drei Katzen vor dem drohenden Hungertod aus einer Wohnung in Rastatt gerettet. Gegen ihre Eigentümerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet, wie es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Offenburg heißt.

Demnach hatten Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Samstagmittag den Verein Katzenstimme Rheinstetten verständigt und mitgeteilt, dass aus einer Dachgeschosswohnung erbärmliches Miauen zu hören sei.

Die 35-jährige Wohnungsinhaberin sei derzeit mit einem Umzug beschäftigt und seit Heiligabend nicht mehr gesehen worden. Die Bewohner befürchteten, dass die Katzen vor Hunger schrien. Der Vermieter hätte einen Schlüssel, aber man traue sich nicht in die Wohnung.

Fußboden in Wohnung mit Kot verunreinigt

Deswegen wurde die Polizei Rastatt um Hilfe gebeten. Die Beamten holten sich laut Mitteilung eine entsprechende richterliche Anordnung und fanden anschließend in der Wohnung drei abgemagerte Katzen, leere Futternäpfe, zwei übervolle Katzentoiletten und einen mit Kot verunreinigter Fußboden vor.

Eine Katze wiegt nur noch zwei Kilo

Eine der Katzen musste in einer Tierklinik versorgt werden. Sie wog nur noch knapp zwei Kilo. Derzeit werden die Tiere vom Verein Katzenstimme Rheinstetten wieder aufgepäppelt.

Am Samstagabend zeigte der Ehemann der Wohnungsinhaberin bei der Polizei Rastatt einen Einbruch mit Diebstahl dreier Katzen an. Er wurde über die Umstände aufgeklärt.

BNN