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Ein Zukunftstraum gerät ins Wanken

Nach dem Bundesliga-Aus: Bisons-Cheftrainer und seine Frau wollen in Bühl bleiben

Das Aus der Volleyball-Bundesligamannschaft „Bisons“ hat Cheftrainer Alejandro Kolevich und seine Frau Antonella aus heiterem Himmel getroffen. Das Ehepaar, das aus Argentinien stammt, beschäftigt sich seither mit geradezu existenziellen Fragen.

Ungewisse Zukunft: Antonella und Alejandro Kolevich suchen nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch eine berufliche Perspektive. Foto: Katrin König-Derki

„Wie orientieren wir uns nun beruflich? Finden wir in Bühl oder Umgebung überhaupt eine Wohnung?“, fragen sie sich. Bis Ende Juni, erzählt Alejandro Kolevich im ABB-Gespräch, laufe sein Trainervertrag, an den auch das Mietverhältnis des Ehepaars gebunden sei. „Alles muss jetzt sehr schnell gehen.“

Er bemüht sich um den Optimismus, der Antonella Kolevichs Wesen ohnehin zu eigen ist: In ihren anderthalb Jahren in Bühl hat die junge Sportlehrerin sich bestens angepasst, erhielt einen Minijob bei „Faller Reisen“ – sie begleitet Menschen mit Behinderungen bei Busfahrten – und engagiert sich ehrenamtlich für den DRK-Kreisverband, insbesondere in der Flüchtlingshilfe.

Parallel zu ihren Tätigkeiten lernen beide Deutsch, um in einem ersten Schritt die B1-Sprachprüfung zu absolvieren. „Wir möchten unbedingt hier bleiben“, betont Antonella Kolevich.

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