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865.000 Euro Zuschuss

Jetzt also doch: Bund unterstützt Sanierung des Honauer Hallenbads

Geldregen aus Berlin, Jubel in Honau: Der Haushaltsausschuss des Bundestag hat an diesem Mittwoch beschlossen, die Sanierung des Honauer Hallenbades mit 865.000 Euro zu bezuschussen.

Die Sanierung des Honauer Hallenbad wurde zehn Jahre diskutiert, nun macht Corona der Sanierung zunächst einen Strich durch die Rechnung Foto: Karen Christeleit

Das teilen der Lahrer SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner und SPD-Bundestagskandidat Matthias Katsch in einer Pressemitteilung mit. „Wir freuen uns, dass der Bund fast eine Million zur Verfügung stellt und damit die Sanierung des Bades möglich wird.“

Schwimmbäder wie das Hallenbad Honau sind für die SPD-Politiker wertvolle Begegnungsorte, die Unterstützung benötigen. Auch können jetzt viele Kinder schwimmen lernen. „Uns ist es wichtig, gerade in schwierigen Zeiten Kommunen bei ihren Sanierungsvorhaben nicht alleine zu lassen, sondern gezielt in die soziale Infrastruktur zu investieren“ unterstrich Fechner, der die Nachricht gleich Rheinaus Bürgermeister Michael Welsche (FW) überbrachte.

Fechner weiß aber auch, dass an der Stadt Rheinau ein bedeutender finanzieller Anteil hängen bleibt. Jetzt müsse der Gemeinderat entscheiden, ob er das Projekt umsetzen möchte. Durch den Bundeszuschuss wird der Gemeindeanteil an den Gesamtkosten von rund 1,8 Millionen Euro aber deutlich reduziert.

Projekt ist wegen hoher Kosten umstritten

Die Sanierung des Honauers Bads ist ob der hohen Kosten in Rheinau seit zehn Jahren nicht unumstritten. Die Maßnahme ist im Rheinauer Haushalt mit einem Sperrvermerk versehen. Mehrmals beantragte die Stadtverwaltung vorerst vergebens Gelder aus dem bundesweiten Förderprogramm zur Sanierung von Sportstätten. Nun mit Erfolg.

Komplimente richtet Fechner an das Bürgerforum Hallenbad Rheinau-Honau. „Der Verein setzt sich unermüdlich für die Bürger ein und auch das war ein Grund, dass dieser Zuschuss in dieser Höhe bewilligt wurde.“ „Das es nun mit dem Zuschuss geklappt hat, ist ein gutes Zeichen für alle Schwimmer in der Gemeinde und alle die sich darin haupt- und ehrenamtlich engagieren“, betont Matthias Katsch.

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