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Derzeit in Flüchtlingsunterkunft

Binnen Minuten alles verloren: Wie es dem Bewohner des ausgebrannten Hauses in Kuppenheim jetzt geht

Am vergangenen Donnerstag öffnete Klaus Peter Mühling wie stets sein Geschäft in der Friedrichstraße 96. Ein paar Minuten später stand das Haus, in dem sich auch seine Wohnung befand, in Flammen. Was bedeutet der Schicksalsschlag für ihn?

Erfährt große Hilfsbereitschaft: Kindheitsfreunde aus dem Fotoclub Kuppenheim haben ein Spendenkonto für Mühling eingerichtet. Foto: Anne-Rose Gangl

Wer vor dem Haus in der Friedrichstraße 96 in Kuppenheim steht, kann nur ein wenig erahnen, wie sich Inhaber Klaus Peter Mühling fühlt. Innerhalb weniger Minuten hat der 62-Jährige alles verloren, was er besaß und was er sich in den vergangenen Jahren aufgebaut hatte. Ein verheerendes Feuer zerstörte am vergangenen Donnerstag das gesamte Gebäude, in dem seine Wohnung und auch das Schreibwaren-, Textil- und Spielwarengeschäft Mühling untergebracht war.

„Ich bin wie ein Obdachloser, ich hatte nur noch meine Kleider am Leib und meine Schlüssel in der Hosentasche, aber mit denen kann ich jetzt nichts mehr anfangen“, sagt Klaus Peter Mühling. Trotz des harten Schicksalsschlags ist er sehr gefasst und realistisch. In der Flüchtlingsunterkunft Kreuz stellte ihm die Stadt Kuppenheim vorübergehend ein kleines Zimmer zur Verfügung. Noch am selben Abend habe eine Nachbarin an seine Tür geklopft und ihm einen Teller mit Obst gebracht, erzählt er. In der Kleiderkammer der Medie Ambulanz Kuppenheim bekam er frische Kleidung.

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